Habenhausen gewinnt 33:30

Aufholjagd wird belohnt

Bremen. Dank einer irren Aufholjagd in den letzten zehn Spielminuten der Begegnung in der Handball-Landesliga zwischen dem ATSV Habenhausen und der SG Obenstrohe/Dangastermoor feierten die Spielerinnen aus Bremen einen kaum mehr für möglich gehaltenen 33:30 (15:19)-Heimsieg. „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Spielerinnen“, versicherte ATSV-Trainer Lars Röwer nach der denkwürdigen Begegnung, „weil sie heute eine ganz tolle Moral an den Tag gelegt und sich nie aufgegeben haben.
17.10.2019, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Christian Markwort

Bremen. Dank einer irren Aufholjagd in den letzten zehn Spielminuten der Begegnung in der Handball-Landesliga zwischen dem ATSV Habenhausen und der SG Obenstrohe/Dangastermoor feierten die Spielerinnen aus Bremen einen kaum mehr für möglich gehaltenen 33:30 (15:19)-Heimsieg. „Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Spielerinnen“, versicherte ATSV-Trainer Lars Röwer nach der denkwürdigen Begegnung, „weil sie heute eine ganz tolle Moral an den Tag gelegt und sich nie aufgegeben haben.“

Gleich mit ihrer ersten Aktion stellte ATSV-Torfrau Lina Marie Zumpe ihre Klasse unter Beweis und parierte einen Siebenmeter der besten SG-Werferin Inga Frenzel (acht Tore/drei Siebenmeter). „Lina war unser Rückhalt“, zollte Röwer ihr den verdienten Respekt, „und hat uns mit vielen starken Paraden im Spiel gehalten.“ In der Offensive der Gastgeberinnen avancierte schließlich Lea Burwinkel (11/2) zur Matchwinnerin, immer wieder gut in Szene gesetzt von Spielmacherin Svenja Petersen (3), „die sehr geschickt die Fäden zog“, wie Röwer konstatierte.

Zunächst allerdings starteten die Gastgeberinnen schleppend ins Spiel, beim Stand von 3:7 (12.) versuchte Röwer in einer frühen Auszeit, das Team in die Spur zu bringen. „Uns fehlte die Geilheit vor dem SG-Tor“, begründete er, „und in der Defensive haben wir nicht richtig zugepackt und viel zu einfache Gegentore kassiert.“ Der daraus resultierende Rückstand von zeitweise fünf Toren (6:11/16.) wurde bis etwa Mitte der zweiten Hälfte von den Gästen gehalten (23:28/46.) – dann zeigten die ATSV-Spielerinnen allerdings, was tatsächlich in ihnen steckt. Angeführt von der überragenden Lea Burwinkel holten sie Tor um Tor auf, zunächst sorgte Isabel Stephan für den 29:29-Ausgleich (53.) und erzielte nur wenig später in Überzahl die erste ATSV-Führung. Und trotz Unterzahl in den beiden finalen Spielminuten setzte Karina Schiege den Schlusspunkt zum letztlich verdienten Endstand. „Wir hatten zu viele Fehler im Spielaufbau und hatten Probleme in der Rückwärtsbewegung“, erläuterte der überglückliche Trainer, „deshalb waren auch die Fans wichtig, die uns immer wieder super unterstützt und damit ihren Teil zu dieser fantastischen Aufholjagd beigetragen haben.“

ATSV Habenhausen: Zumpe; Buschmann, Guroll, Stegemann, Koconrek (1), Gasiorek (1), A. Burwinkel (1), Schiege (2), Sünkenberg (2), Petersen (3), Rathmann (3), Warnke (3), Stephan (6), L. Burwinkel (11/2).

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+