Aufsteiger SG Karlshöfen/Gnarrenburg hat noch Luft nach oben

Karlshöfen. Es war eine rauschende Saison, die die Volleyballdamen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg in der vergangenen Spielzeit durchlebten. 17 Spiele, 17 Siege - Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga. Doch nach der großen Euphorie steht nun der harte Alltag in der neuen Liga an. Und man kann schon sagen, dass bereits vor dem ersten Aufschlag ein klein wenig Ernüchterung eingekehrt ist.
23.09.2011, 05:00
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Aufsteiger SG Karlshöfen/Gnarrenburg hat noch Luft nach oben
Von Tobias Dohr

Karlshöfen. Es war eine rauschende Saison, die die Volleyballdamen der SG Karlshöfen/Gnarrenburg in der vergangenen Spielzeit durchlebten. 17 Spiele, 17 Siege - Meisterschaft und Aufstieg in die Oberliga. Doch nach der großen Euphorie steht nun der harte Alltag in der neuen Liga an. Und man kann schon sagen, dass bereits vor dem ersten Aufschlag ein klein wenig Ernüchterung eingekehrt ist.

Trainer Karsten Burmester blickt nämlich nicht gerade auf eine optimale Vorbereitungszeit zurück. Seit dem 1. Juli trainiert der Aufsteiger für die vierte Liga, doch aufgrund krankheits- und urlaubsbedingter Ausfälle vermochte Burmester nur selten den kompletten Kader zu begrüßen. "Inwieweit die Versäumnisse nachgeholt werden können, bleibt abzuwarten", führte Burmester aus, der zudem berufsbedingt auf Birte Jahn und die verletzte Vera Melzer noch bis Anfang November verzichten muss - immerhin zwei Spielerinnen der vorjährigen ersten Sechs. Doch trotz dieser holprigen Vorbereitung und dem eher schmalen Kader erstickt Burmester aufkeimenden Pessimismus im Keim.

"Es steckt in der Spitze noch genügend Qualität, um mindestens Platz fünf zu erreichen", fügte der SG-Coach an. Zudem gründet seine Zuversicht auch in dem einzigen Neuzugang. Mit Kathleen Friedrich wurde vom TuS Zeven eine oberligaerfahrene Spielerin verpflichtet, die bereits jahrelang auf diesem Niveau gespielt hat. Mit den ebenfalls viertligavertrauten Carolin Schmaloske und Sylvia Dammann-Kullik sowie den in der vergangenen Saison überragenden Zwillingen Vivien und Laura Kullik sieht Burmester einen "im großen und ganzen oberligatauglichen Kader" bei der SG bestehen.

Am morgigen Sonnabend geht das Abenteuer Oberliga nun endlich los. Mit einem Heimspieltag startet der Aufsteiger in die Saison. In den Partien gegen SV Union Lohne und Mitaufsteiger Blau-Weiß Emden ist "ein Sieg Pflicht", sagte Burmester - damit der Optimismus nicht zu schnell einen Dämpfer bekommt.

Der Kader: Sylvia Dammann-Kullik, Kathleen Friedrich, Katrin Hesse, Birte Jahn, Joanna Kullik, Laura Kullik, Vivien Kullik, Vera Melzer, Carina Neumann, Carolin Schmaloske, Rieke Suske

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+