2. Liga Augsburg stürmt auf Platz drei

München . Das Gerangel um die Aufstiegsplätze wird immer heftiger - und der FC Augsburg mischt weiter kräftig mit. Am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gewann der FCA das Verfolgerderby am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf mit 2:0 und verdrängte Arminia Bielefeld wieder vom dritten Tabellenplatz.
14.02.2010, 15:47
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München . Das Gerangel um die Aufstiegsplätze wird immer heftiger - und der FC Augsburg mischt weiter kräftig mit. Am 22. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga gewann der FCA das Verfolgerderby am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf mit 2:0 und verdrängte Arminia Bielefeld wieder vom dritten Tabellenplatz. Im Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins hat der FC St. Pauli trotz der Nullnummer gegen den FSV Frankfurt die Nase vorn, aber dem 1. FC Kaiserslautern reicht im Schlagerspiel an diesem Montag (20.15 Uhr) beim MSV Duisburg schon ein Remis für die Rückkehr an die Tabellenspitze. "Wir wollen einfach die bessere Mannschaft sein", versprach Trainer Marco Kurz den FCK- Fans sogar einen Sieg.

Der Pokal-Halbfinalist aus Augsburg konnte sich einmal mehr auf Michael Thurk verlassen. Mit seinem 20. Saisontor leitete der Top- Torjäger in der zweiten Minute den sechsten Heimsieg der Schwaben in Serie ein, und beim zweiten Treffer durch Nando Rafael (61.) gab er die Vorlage und verdarb den Fortunen einen Tag vor Rosenmontag die Karnevalslaune. "Aber ich denke, sie können trotzdem feiern", sagte Thurk nach der Partie: "Für mich läuft es sehr gut. Wenn wir weiter so konstant spielen, bleiben wir im Aufstiegsrennen bis zum Ende dabei".

Die SpVgg Greuther Fürth musste vier Tage nach dem Pokal-K.o. beim FC Bayern München eine weitere bittere Pille schlucken. Beim 1:2 im bayerischen Derby gegen den TSV 1860 München kassierten die Franken die erste Heimniederlage in der Rückrunde und und fielen auf den elften Tabellenplatz zurück. Ausgerechnet der Ex-Fürther Sascha Rösler (1./89.) besiegelte Fürths Niederlage und sorgte bei den "Löwen" für Wiedergutmachung nach der peinlichen 0:1-Heimpleite am vorigen Montag gegen Schlusslicht Rot Weiss Ahlen.

Der FC St. Pauli büßte beim torlosen Remis am Freitag gegen den FSV Frankfurt die ersten Punkte in der Rückrunde ein, bleibt aber der schärfste Konkurrent des 1. FC Kaiserslautern. "Das 0:0 wirft uns nicht um", sagte Trainer Holger Stanislawski, dessen Team erstmals seit dem 0:1 in Bielefeld am 26. September 2009 wieder ohne eigenen Treffer blieb. "Das Ergebnis fühlt sich so kalt an wie das Wetter", meinte Paulis Sportchef Helmut Schulte.

Mit den seit drei Spielen unbesiegten Frankfurtern geht es im Kampf um den Klassenverbleib weiter aufwärts. "Nach dem grausamen Fehlstart in dien Rückrunde reißen die Wolken wieder auf", stellte Trainer Hans-Jürgen Boysen zufrieden fest. Weiter abwärts geht es dagegen mit Rot-Weiß Oberhausen nach dem 1:2 bei Alemannia Aachen. "Wir werden uns aber deswegen jetzt nicht vergraben", meinte RWO- Torwart Christoph Semmler. Im Kellerduell am Sonntag zwischen TuS Koblenz und Hansa Rostock fielen keine Tore.

Noch keinen einzigen Punkt hat der Karlsruher SC in der Rückrunde geholt. Beim 0:2 am Samstag gegen Energie Cottbus kassierte das Team von Trainer Markus Schupp die vierte Pleite in Folge. Weil in der ersten Halbzeit Schneebälle aufs Spielfeld flogen, stand die Partie kurz vor dem Abbruch. "Diese Woche sind es Schneebälle, nächste Woche Feuerzeuge und irgendwann ist es dann noch etwas viel Schlimmeres", äußerte sich Energie-Coach Claus-Dieter Wollitz besorgt. Cottbus fand mit dem ersten Sieg im neuen Jahr wieder Anschluss ans Tabellen- Mittelfeld (dpa).

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