Kreisoberliga-Spitzenreiter HSG Schwanewede II quält sich zum 28:24 gegen VSK / Lesum 29:27-Sieger

Aus dem Drei- ist ein Zweikampf geworden

Schwanewede·Lesum. Da waren es nur noch zwei: Der Meisterschaftskampf in der Handball-Kreisoberliga der Männer wird zwischen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II und dem TuS Zeven entschieden. Während die "Schwäne" mit 28:24 über den VSK Osterholz-Scharmbeck triumphierten und der zwei Punkte entfernte Verfolger aus Zeven beim 56:23-Erfolg über Hagen im Torverhältnis gewaltig an Boden gutmachte, leistete sich Dollern einen Patzer gegen Langen. Die HSG Lesum/St. Magnus feierte mit dem 29:27 über den MTV Wisch den ersten Heimsieg des neuen Jahres.
21.03.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von OLAF KOWALZIK

Schwanewede·Lesum. Da waren es nur noch zwei: Der Meisterschaftskampf in der Handball-Kreisoberliga der Männer wird zwischen der HSG Schwanewede/Neuenkirchen II und dem TuS Zeven entschieden. Während die "Schwäne" mit 28:24 über den VSK Osterholz-Scharmbeck triumphierten und der zwei Punkte entfernte Verfolger aus Zeven beim 56:23-Erfolg über Hagen im Torverhältnis gewaltig an Boden gutmachte, leistete sich Dollern einen Patzer gegen Langen. Die HSG Lesum/St. Magnus feierte mit dem 29:27 über den MTV Wisch den ersten Heimsieg des neuen Jahres.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen II - VSK Osterholz-Scharmbeck 28:24 (14:8): Die Kreisderbys gegen den Tabellenvorletzten aus Osterholz-Scharmbeck scheinen nicht gerade etwas für die "Schwäne" zu sein. Das Hinspiel ging mit nur zwei Toren Unterschied an den Spitzenreiter aus Schwanewede, und auch im Rückspiel begeisterte der Aufsteiger nicht wirklich. "Wir hatten ein ganz klares Motivationsproblem", monierte Trainer Ole Bammert, dem nur acht Spieler - darunter zwei Torhüter - zur Verfügung standen, enttäuscht.

Die HSG setzte sich zwar sofort auf 8:3 ab, doch die mangelnde Laufbereitschaft in der offensiven 4-plus-2-Abwehr ließ den VSKO auf 7:8 verkürzen. Die Rückkehr zur gewohnten 3:2:1-Formation und ein gut haltender Dirk Voller bescherten ihnen einen Sechs-Tore-Vorsprung. Nach dem Seitenwechsel schaltete der Gastgeber ab der 24:16-Führung mehrere Gänge zurück. Näher als bis auf 22:25 ließ der Tabellenführer, bei dem Daniel Lumma nach der Pause mit sechs Toren gut aufgelegt war, die Kreisstädter nicht mehr an sich heran.

HSG Schwanewede/Neuenkirchen: Voller, Morisse; Piotrowski (2), Rohdenburg (3/2), Stellmann (2), Baumann, Lumma (9), Claussen (2), Blendermann (1), Pomorski (1), Wischhusen (4), Bröhldick (1), Mühlbrandt (3).

HSG Lesum/St. Magnus - MTV Wisch 29:27 (13:15): Das Verletzungspech lässt die Rot-Blauen nicht los: Nach dem 7:4-Vorsprung knickte der vierfache Torschütze Steffen Zerjatke bei einer Abwehraktion um und fiel mit Verdacht auf einen Bänderriss aus. Danach gerieten die Nordbremer zur Pause mit 13:15 in Rückstand. Nach dem 13:17 wendete sich das Blatt. Die HSG Lesum/St. Magnus kämpfte sich wieder in das Spiel zurück, ging in Front und baute ihren Vorsprung bis auf vier Tore aus (24:20). Trotzdem musste der Gastgeber beim 27:28-Anschlusstreffer der Niedersachsen noch einmal zittern. Timo Wendland bescherte den Rot-Blauen mit dem finalen Treffer zum 29:27 den ersten Heimsieg im neuen Jahr. Aus einer geschlossenen Teamleistung stachen der zwölffache Torschütze Marius Kock und Julian Bode heraus. Die Revanche für das 28:29 im Hinspiel war der HSG Lesum/St. Magnus damit gelungen.

HSG Lesum/St. Magnus: Huckschlag, Bräuer; Hummrich, Hinrichs (3), Wendland (1), Kock (12/5), Maul (4), Neumann (1), Thomaneck (3), Bode (4), Zerjatke (4) .

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