Landesliga-Aufsteiger FC Hagen/Uthlede empfängt am Sonntag um 15 Uhr den VSK Osterholz-Scharmbeck Außenseiter will erneut zuschlagen

Der FC Hagen/Uthlede fühlt sich in seiner Außenseiterrolle vor dem ersten Heimspiel der Fußball-Landesliga-Saison gegen VSK Osterholz-Scharmbeck (Sonntag, 15 Uhr) recht wohl. FC-Trainer Florian Leschnik drückt trotz vier Siegen in den ersten vier Pflichtspielen in Folge auf die Euphoriebremse: "Über die ganze Saison hinweg befindet sich der VSK Osterholz-Scharmbeck nicht in unserer Gewichtsklasse. Von den Strukturen her ist uns der Verein um Lichtjahre voraus."
10.08.2013, 05:00
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Von Karsten Hollmann

Der FC Hagen/Uthlede fühlt sich in seiner Außenseiterrolle vor dem ersten Heimspiel der Fußball-Landesliga-Saison gegen VSK Osterholz-Scharmbeck (Sonntag, 15 Uhr) recht wohl. FC-Trainer Florian Leschnik drückt trotz vier Siegen in den ersten vier Pflichtspielen in Folge auf die Euphoriebremse: "Über die ganze Saison hinweg befindet sich der VSK Osterholz-Scharmbeck nicht in unserer Gewichtsklasse. Von den Strukturen her ist uns der Verein um Lichtjahre voraus."

UND TOBIAS DOHR

Hagen. Auch wenn der FC Hagen/Uthlede mit einem Sieg in die neue Saison der Landesliga gestartet ist, während der morgige Gegner VSK Osterholz-Scharmbeck sich mit einem 2:2 begnügen musste, stapelt FC-Trainer Florian Leschnik erst mal tief. Er bezieht sich vor allem auf die Qualität des VSK-Kaders in der Breite. "Wenn man Leute wie Yasin Bilgin und Mahmoud Manah einwechseln kann, ist es um eine Mannschaft nicht schlecht bestellt", versicherte der früherer VSK-Keeper. Dennoch sieht er seine Elf nicht ohne Perspektive: "In diesem Spiel haben wir eine Chance."

Leschnik trifft auf seine ehemaligen Mitspieler Julian Stroppel sowie Christian Holldorf und nicht zuletzt natürlich auch auf seinen Ex-Coach Günter Hermann. Bei den Gastgebern müssen ausgerechnet die früheren VSK-Kicker Patrick Müller und Marc Holler verletzt pausieren. Der Einsatz des dritten ehemaligen Osterholz-Scharmbeckers, Jascha Stern, ist zudem noch leicht fraglich (Probleme an der Hüfte). Definitiv ausfallen werden Neuzugang Alexander Wolf (beruflich verhindert) und Sebastian Roes (Urlaub). Dafür gaben Nicolai Tietjen und Guido Woltmann beim 3:0-Pokalsieg über den Heeslinger SC ihr Saisondebüt nach langer Verletzungspause. "Sie befinden sich aber noch in der Aufbauphase", schränkte Leschnik ein.

Von der großen Personalnot, die VSK-Trainer Günter Hermann noch am Mittwochabend im Pokalspiel bei Güldenstern Stade (2:1) zu spüren bekam, ist vor dem Duell beim FC Hagen/Uthlede nicht mehr viel zu spüren. Auch Mannschaftsführer Julian Stroppel, der unter der Woche noch pausiert hatte, ist einsatzbereit. "Es war eine reine Vorsichtsmaßnahme", klärt Hermann auf, der sich in Hagen – sicherlich wieder vor stattlicher Kulisse – auf einen heißen Tanz gefasst macht.

"Wir dürfen Hagen auf gar keinen Fall unterschätzen. Das ist eine eingespielte Truppe, die sich obendrein auch noch richtig gut verstärkt hat." In erster Linie denkt Hermann dabei natürlich an Jascha Stern und Patrick Müller.

"Konsequenter nach vorn spielen"

Sentimentalitäten dürften während der 90 Minuten aber wohl keine aufkommen, zu wichtig ist das zweite Saisonspiel für beide Mannschaften. "Wir müssen konsequenter nach vorne spielen", gibt Hermann vor, gleichwohl wissend, dass genau in der Abteilung Attacke der Schuh noch gewaltig drückt, wie sich zuletzt auch beim 2:2 im Heimspiel gegen den FC Eintracht Cuxhaven zeigte. Mit Sawie Peewee und Christopher Taylor verlor Hermann im Sommer zwei Angreifer, adäquater Ersatz in Form von erfahrenen Stürmern kam jedoch nicht.

Vielleicht ist aber schon morgen Besserung in Sicht. Denn sollte alles mit den Passanträgen rechtzeitig klappen, können die VSK-Fans eventuell einen neuen Mann im Sturm bewundern. Wie fremd und unberechenbar der für den FC Hagen/Uthlede werden könnte, verdeutlicht die Tatsache, dass selbst Günter Hermann seinen neuen Mann, den Ex-Stürmer Peewee vermittelt hat, bislang nur unter dem Namen "Bobby" kennt.

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