Fußball Axel Sammrey muss umplanen

Der SV Vorwärts Hülsen gewinnt im Bezirkspokal beim TV Oyten mit 1:0. Somit sind Oytener Vorbereitungspläne durcheinander geraten.
22.07.2018, 19:23
Lesedauer: 2 Min
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Von Andreas Ballscheidt

Oyten. Der TV Oyten ist aus dem Fußball-Bezirkspokal ausgeschieden. Das Bezirksliga-Team von Trainer Axel Sammrey unterlag im Kreisderby seinem Klassenpartner SV Vorwärts Hülsen mit 0:1 (0:1). Das Tor des Tages markierte Finn-Luka Randzio fünf Minuten vor der Halbzeitpause nach einem Eckstoß.

Marc Jamieson war mit dem Spiel und allen voran mit dem Ergebnis rundum zufrieden. „Natürlich haben wir keinen Schönheitspreis bekommen. Das war aber auch kaum möglich, denn wir hatten nur eine Rumpfmannschaft dabei. Diese hat sich aber prima verkauft und nach meiner Meinung auch verdient gewonnen“, sagte der SVV-Coach. Wenig begeistert war Axel Sammrey. „Das Spiel kam für uns viel zu früh. Hülsen war in der Vorbereitung ein ganzes Stück weiter, was man sehen konnte. Bei uns fehlte es insbesondere an der Abstimmung", meinte er. "Aber nach zwei Wochen Training kann man nicht viel mehr erwarten. Meine Vorbereitung wurde durch die durchaus vermeidbare Niederlage völlig über den Haufen geworfen.“ Der TVO hatte für die Vorbereitung nur ein Testspiel verabredet und muss nun auf weitere Pokalspiele verzichten.

Bei den Oytenern war festzustellen, dass Zugänge wie Ömer Aktas und Ferdi Bezek kaum eine Bindung zum Team hatten. Bezek blieb nach der Pause in der Kabine, während Aktas sich weiter – meist vergebens – mühte, um als Anspielstation und Bindeglied zwischen Abwehr und Offensive zu agieren. Viel Beachtung fand sein Bemühen bei den Mitspielern nicht. Wenn Aktas den Ball hatte, war zu erkennen, dass er technisch beschlagen und mit einer guten Übersicht ausgestattet ist. Aber die Bindung zu den Mitspielern fehlte, sodass seine Pässe oftmals beim Gegner oder im Niemandsland landeten.

Bereits Beachtung im Spiel des TVO fand indes Dennis Wiedekamp. Vor der Halbzeit in der Innenverteidigung neben Henrik Müller aufgeboten und nach der Pause als Sechser, hatte der aus Bassen gekommene Abwehrstratege die meisten Ballkontakte aller Spieler auf dem Platz. Aber auch der routinierte Zugang fand kein Mittel, um die kompakte Defensive des SVV zu knacken. Immer wieder war ein Hülsener zur Stelle, wenn der TVO in die Nähe des Strafraums kam. Manuel Schulz und Malte Schultze standen im Zentrum der SVV-Viererkette sicher. Vor der Pause gab es nur einen nennenswerten Torschuss des TVO, den Pascal Döpke nach einer Viertelstunde abfeuerte und dabei das Tor verfehlte. Auch Hülsens Offensive glänzte nicht. Nach einer halben Stunde besaß Randzio die erste Chance: Völlig frei kam er zum Abschluss, traf das Leder aber nicht richtig. Besser machte es Randzio fünf Minuten vor der Halbzeitpause. Im Anschluss an einen Eckstoß durch Kapitän Marcel Meyer bekam das Sammrey-Team den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Randzio reagierte blitzschnell und donnerte den Ball in die Maschen.

Nach der Pause brachte Sammrey mit Jonas Reinke einen neuen Angreifer. Der vom SC Borgfeld gekommene Reinke wirbelte die Abwehr der Gäste immer wieder durcheinander. Ein Treffer wollte aber nicht gelingen, obwohl Döpke jetzt mehrfach die Chance dazu hatte. Oytens Mittelstürmer hatte unter anderem zweimal mit Lattentreffern Pech (49./62.). „Torgelegenheiten, um den Ausgleich zu erzielen, hatten wir zur Genüge“, meinte Axel Sammrey, dessen Elf nach der Pause das Spiel kontrollierte. Letztlich fehlte es aber immer wieder an der Passgenauigkeit oder am nötigen Quäntchen Glück. So auch in der Nachspielzeit, als Döpke aus spitzem Winkel den Ball knapp am langen Pfosten vorbeischoss. Die einzig zwingende SVV-Chance in Halbzeit zwei ließ Marcel Meyer aus (82.). Auch er schoss neben das Tor.

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