Oyten II schießt sich mit einem 38:24 fürs bevorstehende Gipfeltreffen in Wilhelmshaven ein Axel Seefeld muss Erwartungen dämpfen

Oyten. Es läuft gut für den TV Oyten II als amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen: Mit 38:24 (21:14) setzte sich das Team von Axel Seefeld gestern gegen GW Mühlen durch und holte sich damit die Spitzenposition zurück, die ihr am Vortag von der HSG Wilhelmshaven abgenommen worden war. Es war bereits der sechste Sieg in Folge, den die Drittliga-Reservistinnen nach dem Ausrutscher beim VfL Oldenburg III gelandet haben. Und er fiel den Gastgeberinnen so leicht, dass sich Seefeld eine Woche vor dem Gipfeltreffen in Wilhelmshaven veranlasst sah, die sich hochschraubenden Erwartungen zu dämpfen. "Im Moment ist noch Platz vier unser Ziel. Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir in Wilhelmshaven und bei den weiteren schweren Aufgaben punkten. Erst wenn uns das gelungen ist, kann man sich neu orientieren." Wohl nicht ganz absichtslos rückte er bei seinem Resümee daher auch die wenigen Schwächen in den Vordergrund, die Oyten II
23.01.2012, 05:00
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Von Michael Schön

Oyten. Es läuft gut für den TV Oyten II als amtierenden Meister und aktuellen Tabellenführer in der Handball-Oberliga Nordsee der Frauen: Mit 38:24 (21:14) setzte sich das Team von Axel Seefeld gestern gegen GW Mühlen durch und holte sich damit die Spitzenposition zurück, die ihr am Vortag von der HSG Wilhelmshaven abgenommen worden war. Es war bereits der sechste Sieg in Folge, den die Drittliga-Reservistinnen nach dem Ausrutscher beim VfL Oldenburg III gelandet haben. Und er fiel den Gastgeberinnen so leicht, dass sich Seefeld eine Woche vor dem Gipfeltreffen in Wilhelmshaven veranlasst sah, die sich hochschraubenden Erwartungen zu dämpfen. "Im Moment ist noch Platz vier unser Ziel. Wenn wir oben bleiben wollen, müssen wir in Wilhelmshaven und bei den weiteren schweren Aufgaben punkten. Erst wenn uns das gelungen ist, kann man sich neu orientieren." Wohl nicht ganz absichtslos rückte er bei seinem Resümee daher auch die wenigen Schwächen in den Vordergrund, die Oyten II

beim Kantersieg gegen die Mühlenerinnen offenbarte. "Zum Schluss haben wir doch viel liegen gelassen!"

Möglicherweise war das dem hohen Tempo geschuldet, das die Oytenerinnen gingen, möglicherweise auch dem regen personellen Austausch, den Seefeld angesichts der frühen Entscheidung in diesem einseitigen Match vornahm. "Wir wollten möglichst alle Spielerinnen zu möglichst langen Einsätzen kommen lassen, vor allem mit Blick auf die bevorstehenden schweren Aufgaben." Durch die vielen Wechsel ergab sich aber kein deutlicher Qualitätsverlust, wenigstens kein offensichtlicher.

Mit der überragenden Michele Müller hatte das Tempogegenstoßspiel des TV Oyten II rasch Fahrt aufgenommen. Nach einem 5:5 setzte sich die Heimmannschaft auf 10:6 ab. Susanne Tauke erhöhte auf 17:12 (25.). Bereits zur Pause (21:14) stellte sich die Frage nach dem Sieger eigentlich nicht mehr.

Nach dem Wiederanpfiff machte der Meister noch mehr Druck, zwang Mühlen zu Fehlern, die teilweise sehr konsequent bestraft wurden.

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