Werder tut sich beim 4:2-Sieg schwer Aycicek verhindert Schlimmeres

Heeslingen (mhd). Testspielzeit bei Werder – woran man das merkt? Zum Beispiel daran, auf welchen Positionen bestimmte Spieler eingesetzt werden. Innenverteidiger Assani Lukimya etwa lief beim 4:2-Sieg gegen den Oberligisten Heeslinger SC als Mittelstürmer auf.
05.09.2015, 00:00
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Aycicek verhindert Schlimmeres
Von Marc Hagedorn

Testspielzeit bei Werder – woran man das merkt? Zum Beispiel daran, auf welchen Positionen bestimmte Spieler eingesetzt werden. Innenverteidiger Assani Lukimya etwa lief beim 4:2-Sieg gegen den Oberligisten Heeslinger SC als Mittelstürmer auf. Und wie so oft in Freundschaftsspielen machte der gelernte Abwehrmann diesen Job gut: Lukimya brachte Werder 1:0 in Führung, und das 3:0 durch Levent Aycicek bereitete er vor.

Auch andere Profis mussten auf ungewohnten Positionen auflaufen. Matteo Pavlovic, wie Lukimya von Haus aus eigentlich Innenverteidiger, spielte hinten rechts in der Viererkette. Mannschaftskapitän Clemens Fritz spielte statt rechts in der Mittelfeldraute diesmal links. Diese Umstellungen waren der Bremer Personalsituation geschuldet: Trainer Viktor Skripnik fehlten zwölf Profis aufgrund von Länderspielabstellungen und Verletzungen. Rechnet man Spieler wie Lukas Fröde, Marnon Busch und Oliver Hüsing dazu, die an diesem Wochenende zum Kader der U 23 zählen, waren es sogar 15. Dafür feierten Torwart Michael Zetterer und Jasper Verlaat – ja, der Sohn von Ex-Werder-Profi Frank Verlaat – ihr Debüt in der Profimannschaft.

Das Fehlen der Etablierten machte sich nach der Pause bemerkbar. Beim Stand von 3:0 für Werder traf der Fünftligist binnen 60 Sekunden zweimal – und hatte sogar Chancen auf das 3:3, ehe Aycicek mit seinem zweiten Tor des Abends alles klarmachte. Trainer Viktor Skripnik nahm’s gelassen.„Gegentore sind immer ärgerlich“, sagte er, „aber wir wollten in Bewegung bleiben, 90 Minuten Fußball spielen – das haben wir getan. Ich bin zufrieden.“

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