Weser-Ems-Liga: Delmenhorst, Harpstedt sowie Grüppenbühren II und III starten bald in die neue Saison Bähner will’s noch einmal wissen

Delmenhorst·Landkreis Oldenburg. In der kommenden Saison werden gleich sechs neue Mannschaften in der Handball-Weser-Ems-Liga an den Start gehen – eine davon kommt aus der hiesigen Region: der Aufsteiger HSG Harpstedt/Wildeshausen. Die drei anderen Regionsvertreter, die HSG Delmenhorst II sowie die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II und III, sind allesamt etablierte Kräfte in der Liga und stehen ebenfalls vor einem richtungsweisenden Jahr, denn am Ende müssen wegen einer neuerlichen Reform bis zu sechs Mannschaften absteigen.
12.09.2015, 00:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Rolf Behrens

In der kommenden Saison werden gleich sechs neue Mannschaften in der Handball-Weser-Ems-Liga an den Start gehen – eine davon kommt aus der hiesigen Region: der Aufsteiger HSG Harpstedt/Wildeshausen. Die drei anderen Regionsvertreter, die HSG Delmenhorst II sowie die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg II und III, sind allesamt etablierte Kräfte in der Liga und stehen ebenfalls vor einem richtungsweisenden Jahr, denn am Ende müssen wegen einer neuerlichen Reform bis zu sechs Mannschaften absteigen. Ein Überblick.

HSG Delmenhorst II

Personelle Umstellungen innerhalb des Vereins haben dazu geführt, dass die Mannschaft nun wieder von Volker Gallmann trainiert wird. Der bisherige Coach Florian Bogun ist in den Jugendbereich gewechselt. Zusammen mit Mike Kuschmierz und Guido Plate kann Gallmann personell aus dem Vollen schöpfen, denn er ist auch für die dritte Mannschaft verantwortlich. „Die Trainingsbeteiligung ist sehr hoch, und alle Teams haben die gleichen Inhalte. Dementsprechend können wir viel ausprobieren, und es gibt einige Wechselmöglichkeiten“, erklärt Gallmann, der in der Weser-Ems-Liga gerne oben mitspielen würde, allerdings auch betont: „Ein Spaziergang wird das sicher nicht.“

Wie genau der Kader zu Saisonbeginn aussehen wird, steht noch nicht zu 100 Prozent fest. Es könnte sein, dass noch Spieler aus der ersten Mannschaft (Oberliga) runterkommen. Einen prominenten Zugang hat Gallmann aber schon jetzt: Sascha Bähner will noch einmal angreifen und die jungen Spieler führen. Auch Jonte Windels ist zurückgekehrt. Auf der anderen Seite hat Jonas Besuden die zweite Mannschaft verlassen und sich dem ATSV Habenhausen II angeschlossen.

Nach zahlreichen Trainingseinheiten und diversen Testspielen steht für die HSG Delmenhorst II am Sonntag, 20. September, um 17.30 Uhr der Punktspielstart auf dem Programm. Dann empfängt die Mannschaft, die die Vorsaison auf Rang fünf beendet hat, den letztjährigen Zehnten HSG Wilhelmshaven in der Stadionhalle.

HSG Harpstedt/Wildeshausen

Peter Büssing heißt der neue Mann auf der Harpstedter Kommandobrücke – in ihm hat der Verein einen Nachfolger für Trainer Tim Buchmann gefunden, der schon vor längerer Zeit signalisiert hatte, dass er aufhören möchte. Nachdem Büssing sein Engagement als A-Jugendtrainer des TV Cloppenburg wegen einiger Ungereimtheiten beendet hatte, schalteten sich die Harpstedter schnell ein und verpflichten ihn. Sowohl das Team, das im Vorjahr als Vizemeister der Regionsoberliga den Aufstieg gefeiert hatte, als auch der Trainer betreten in der Weser-Ems-Liga Neuland. Büssing schätzt die Klasse stärker ein als die Süd-Staffel und erwartet ein hartes Stück Arbeit, „die aber machbar ist“. Als Saisonziel hat er den Klassenerhalt ausgegeben.

Tim Buchmann hat vor seinem Rückzug schon viel im Konditionsbereich arbeiten lassen, sodass Büssing den Schwerpunkt jetzt auf Technik und Taktik legen kann. Am Sonnabend, 19. September, geht es für Harpstedt zum Auftakt auswärts gegen den Landesliga-Absteiger VfL Rastede.

Grüppenbühren/Bookholzberg II

Grüppenbührens Zweite stand in den vergangenen Jahren stets für wechselhafte Leistungen. Nach guten Auftritten gab es oft Enttäuschungen. Trainer Andreas Müller will deshalb für mehr Beständigkeit sorgen. In Marcel Behrens aus der ersten Mannschaft stößt ein erfahrener Spieler dazu. Zudem dürfte die Defensive dank Torhüter Jan Dirks Alfs, der 18 Monate pausiert hat, an Stabilität gewinnen. Mit der Vorbereitung sind Müller und sein Assistent Simon Strudthoff zufrieden. „Alle haben einen Schritt nach vorn gemacht“, sagt er – und betont: „Wir wollen mit dem Abstieg nichts zu tun haben.“

Grüppenbühren/Bookholzberg III

Trainer Gerold Steinmann sieht eine schwere Saison auf sich, die Teambetreuer Alexander Keßler, Bert Meninda, Jens Sackmann und Kevin Beverburg sowie auf die erfahrene Mannschaft zukommen. „Es sind inzwischen viele erste Mannschaften in der Liga“, sagt er. Der Kader ist zusammengeblieben, Jannik Mielcarek ist neu dabei. Am ersten Spieltag kommt es am Sonnabend, 19. September, um 19.15 Uhr zum Derby gegen die eigene Zweite.

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