Osterholz-Scharmbeck Barisspor-Krise spitzt sich zu

Osterholz-Scharmbeck. Barisspor Osterholz bleibt das Schlusslicht der Kreisliga Osterholz. Gegen den SV Lilienthal-Falkenberg II präsentierten sich die Gastgeber in einer desaströsen Verfassung und verloren mit 1:7 (0:3).
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Von Maximilian Prasuhn

Osterholz-Scharmbeck. Barisspor Osterholz bleibt das Schlusslicht der Kreisliga Osterholz. Gegen den SV Lilienthal-Falkenberg II präsentierten sich die Gastgeber in einer desaströsen Verfassung und verloren mit 1:7 (0:3). „Es ist derzeit eine absolute Katastrophe“, sagte Barisspor-Trainer Halil Ölge nach der Partie. „Was hier die letzten zwei bis drei Wochen abgeht, hat nichts mit Fußball zu tun.“

Neben den spielerischen Defiziten vermisst Ölge vor allem die nötige Einstellung in seiner Mannschaft. „Die Trainingsbeteiligung ist schlecht. Leute fehlen einfach unentschuldigt, auch bei Spielen.“ Gegen Lilienthal meldeten sich beispielsweise Deniz Delen und Familie Ertem nicht beim Trainer ab und ließen ihre Mannschaft im Stich. „Das macht einfach keinen Spaß mehr“, so Ölge. Auch das Urteil des Gäste-Trainers Hassan Jaber fällt nicht weniger hart aus: „Mit dieser Leistung hat Barisspor nichts in der Kreisliga verloren.“

Jabers Team hatte an diesem Tag wenig Mühe. „Von Beginn an war es nur eine Frage der Zeit, bis wir in Führung gehen.“ Schließlich zappelte der Ball nach etwas mehr als einer Viertelstunde im Netz. Torhüter Konstantin Gaber fing einen Barisspor-Freistoß ab, warf schnell ab und machte das Spiel flott. Über Niclas Gaber landete der Ball bei Sören Pols und schließlich im Tor. „Ein Konter, wie er im Buche steht“, fand Jaber. Bis zur Halbzeit legte Niclas Gaber zwei weitere Treffer nach (30., 34.).

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts an der Richtung, in die diese Partie ging. Vier Minuten nach Wiederanpfiff drosch Mirko Behrens den Ball aus spitzem Winkel ins lange Toreck. Pols mit zwei weiteren Treffern und Alexander Kropp erzielten die drei weiteren Lilienthaler Tore. Ismail Tasyer traf dazwischen nach einem Alleingang zum 1:5-Ehrentreffer (82.).

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