5:2-Erfolg gegen den ASV Ihlpohl / TSV St. Jürgen landet auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz Barisspor löst das Ticket für die Relegation

Barisspor Osterholz sicherte sich in der Schlussrunde der Fußball-Kreisliga Osterholz mit einem 5:2-Erfolg gegen den ASV Ihlpohl endgültig die Vizemeisterschaft, die zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Der Tabellendritte TSV St. Jürgen, der den SV Lilienthal/Falkenberg mit 7:1 Toren abfertigte, landete in der Endabrechnung auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz.
05.06.2012, 05:00
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Von Reiner Tienken

Barisspor Osterholz sicherte sich in der Schlussrunde der Fußball-Kreisliga Osterholz mit einem 5:2-Erfolg gegen den ASV Ihlpohl endgültig die Vizemeisterschaft, die zur Teilnahme an der Relegation berechtigt. Der Tabellendritte TSV St. Jürgen, der den SV Lilienthal/Falkenberg mit 7:1 Toren abfertigte, landete in der Endabrechnung auf dem undankbaren dritten Tabellenplatz.

Barisspor – ASV Ihlpohl 5:2 (3:1): Peyran Kaplan hob die Gäste-Abwehr bereits nach zwei Minuten aus den Angeln. Der Barisspor-Knipser vollendete nach langem Pass von Mustafa Ölge mit einem Lupfer. "Wir haben nach dem 3:0 ganz locker gespielt", sagte Trainer Halil Ölge. Der Erfolg geriet nach einem komfortablen Vorsprung nicht mehr in Gefahr. Barisspor nahm damit zugleich früh die Hektik aus dem Spiel. Der Gast erlaubte sich den Luxus, seinen Betreuer Stefan Hauschild und Torhüter Kai Badenhop als Feldspieler auflaufen zu lassen. Mustafa Ölge wusste in der Verteidigung zu gefallen.

FC Hambergen II – TuSG Ritterhude 0:11 (0:5): Der scheidende Spielertrainer Sascha Hölling hatte sich eine bedeutend bessere Abschiedsvorstellung gewünscht, er erlebte ein Heimdebakel: "Es war schon ein bisschen peinlich." Der Aufsteiger kam über die volle Distanz kaum in die Zweikämpfe. Die Ritterhuder stürzten den Gastgeber mit drei Angreifern von einer Verlegenheit in die nächste, Rekord-Torjäger Niklas Kutz machte seine Saisontreffer Nummer 50, 51 und 52. Oliver Pleuss eröffnete sich noch die Gelegenheit zum Ehrentreffer. Der Fernschuss des Hambergers strich indes knapp am TuSG-Tor vorbei.

1. FC Osterholz-Scharmbeck – TSV Eiche St. Jürgen 0:0: Die Schießbude der Staffel (214 Gegentreffer) schaffte es zum Saisonausklang doch noch einmal, den eigenen Kasten sauber zu halten. "Es war ein gerechtes 0:0. Mit den besseren Torchancen für uns", teilte Spielertrainer Ralf Köhnken mit. Ercan Polat und Fikret Al kreuzten gefährlich vor dem Eiche-Tor auf, ohne daraus Kapital zu schlagen. Alexej Kaiser lieferte als FCO-Torwart eine solide Begegnung. Eiche-Torjäger Vladimir Winschu blieb bei seinem Kurzeinsatz ein Treffer versagt. Bilal Cakar und Anton Dederer (beide Abwehr) verdienten sich als Feldspieler eine Fleißnote.

TSV Dannenberg – SV Garlstedt 4:1 (1:1): Der Gast hielt eine Halbzeit lang mit. Karsten Frerks vernaschte vor dem Führungstor zwei Gegenspieler. Dennis Grube vollstreckte gegenüber zum 1:1-Ausgleich. Die zweiten Halbzeit stand klar im Zeichen der Platzherren. "Wir hatten etliche Torchancen", sagte Betreuer Jürgen Daesener. Yannik Wolf wartete nach einer Hereingabe von Rüdiger Wiegmann mit einem Tor per Flugkopfball auf. Sebastian Schriefer verhalf dem Gastgeber per Doppelpack noch zu einem klaren Heimsieg. Schiedsrichter Gerald Baugatz (FC Hambergen) bot eine starke Leistung.

SV Blau-Weiß Bornreihe II – FC Hansa Schwanewede 0:3 (0:1): "Wir hatten Chancen ohne Ende", fühlte sich Marco Taube mit seinem Team unter Wert geschlagen. Nils Larionovs, Tim Alpers und Martin Stelljes wussten mit den Einschussmöglichkeiten aber nichts anzufangen. Beim Torversuch von Martin Stelljes rettete der Pfosten für die Gäste. Ballverluste der Moorteufel zogen die ersten beiden Gegentore nach sich. Bastian Bsdurreck traf vor der Pause. Thorsten Vethacke und Tjerk Niederhausen steuerten in einem Kräftemessen mit allerhand Tempo zwei Joker-Tore bei.

TSV Wallhöfen – ATSV Scharmbeckstotel 5:1 (2:0): Der Meister dominierte das Duell im Waldstadion nach Belieben. Christoph Haberland hatte früh mit einer verunglückten Flanke, die sich ins lange Eck senkte, Erfolg. ATSV-Torwart Tim Schumacher vollbrachte seine beste Tat, als er einen Foulelfmeter von Johann Boger reaktionsschnell unschädlich machte (25.). Der Double-Gewinner stellte seine mannschaftliche Geschlossenheit mit fünf verschiedenen Torschützen unter Beweis. Johann Boger (zwei) und Thorsten Klindworth setzten den Ball noch ans Aluminium des Gäste-Gehäuses.

TSV St. Jürgen – SV Lilienthal/Falkenberg 7:1 (2:0): Die schlechte Kunde vom Barisspor-Sieg, die vor dem Anpfiff die Runde machte, drückte merklich auf die Stimmung unter den Kleinmoor-Kickern. "Die Mannschaft hat sehr gut defensiv gearbeitet", lobte Trainer Enrico Berneking das Engagement in der eigenen Hälfte. Daniel Wedemeyer eröffnete per Abstauber früh den Torreigen. Christian Brose gelang mit einem 25-Meter-Fernschuss, der im Winkel einschlug, das schönste Tor des Prestigekampfes. Der Vizemeister der vorherigen Saison lieferte eine erschreckend schwache Leistung ab.

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