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Neuer Trainerjob für Arne Woltmann

Neuer Job für Arne Woltmann: Der frühere Geschäftsführer und Headcoach der Eisbären Bremerhaven wird zur neuen Saison Assistenztrainer von Thomas Päch beim Basketball-Bundesligisten Rasta Vechta.
14.07.2020, 11:59
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Neuer Trainerjob für Arne Woltmann
Von Frank Büter
Neuer Trainerjob für Arne Woltmann

Neuer Job für den früheren Eisbären-Coach: Arne Woltmann wird Co-Trainer in Vechta.

Frank Koch

Vechta/Bremerhaven. Neuer Job für Arne Woltmann: Der frühere Geschäftsführer und Headcoach der Eisbären Bremerhaven wird zur neuen Saison Assistenztrainer von Thomas Päch beim Bundesligisten Rasta Vechta. Der mit seiner Familie in Quakenbrück heimische Woltmann war im Dezember 2018 in Bremerhaven von seinen Aufgaben entbunden worden und zuletzt als Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft tätig. Jetzt also kehrt der 45-Jährige als Assistenzcoach in den Ligabetrieb zurück.

„Ich kenne Thomas Päch schon lange und gut“, sagt Arne Woltmann im Gespräch mit dem WESER-KURIER. Er habe unbedingt zurück gewollt in die Bundesliga und schon länger die Fühler ausgestreckt. Als klar gewesen sei, dass Päch in Vechta die Nachfolge von Erfolgstrainer Pedro Calles (geht zu den Hamburg Towers) übernehmen wird, habe es nicht lange gedauert, bis der Deal eingetütet gewesen sei, schildert Woltmann. Der gebürtige Bremerhavener hat nun beim Champions-League-Teilnehmer der Vorsaison einen Zweijahresvertrag unterschrieben und freut sich auf die neue Herausforderung. „Vechta hat sich sehr gemacht über die Jahre“, sagt der frühere Center der Artland Dragons. „Wir werden versuchen, daran anzuknüpfen.“

Woltmanns Arbeit beginnt quasi sofort, aktuell hat Rasta nämlich nur einen einzigen Spieler unter Vertrag. Intensives Videostudium, Telefonate mit Agenten – das gehört für ihn ab sofort wieder zum Tagesgeschäft. Die Saison wird voraussichtlich zwar erst Anfang November beginnen, „die Kaderplanung ist aber in vollem Gange und kann nicht noch warten“, sagt Woltmann, der einst als Co-Trainer der Brose Baskets Bamberg unter Headcoach Chris Fleming Titel am Fließband gewonnen hat und mit dem Klub zwischen 2008 und 2014 allein viermal Deutscher Meister geworden ist.

Die jüngste Auszeit nach seiner Entlassung in Bremerhaven sei lang gewesen, sagt Arne Woltmann. Er habe die Zeit genutzt, um zu reisen, um bei anderen Klubs zu hospitieren, Kollegen über die Schulter zu schauen und neue Ideen zu sammeln. Kontakte zu den Eisbären pflegt er immer noch, und er hat aufmerksam verfolgt, wie sich das Team zuletzt entwickelt hat. „Es war positiv zu sehen, wie sich die Mannschaft präsentiert hat“, sagt Arne Woltmann. Er hält den eingeschlagenen Weg der Konsolidierung für den einzig richtigen Weg, es sei die Grundvoraussetzung, um irgendwann wieder in die BBL zurückkehren zu können. „Nils Ruttmann verfolgt das mit Ruhe und Nachdruck“, sagt Woltmann über den neuen Eisbären-Geschäftsführer. Nun gelte es, im Umfeld eine positive Grundstimmung zu erzeugen, um bald wieder in ruhiges Fahrwasser zu kommen, „aber das wird sicher noch etwas Zeit brauchen“. Seine volle Konzentration aber gilt nun Rasta Vechta. „Ich bin froh, dass es wieder losgeht“, sagt Arne Woltmann.

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