Basketball-Liga Pro A

Was man zum Saisonstart der Eisbären Bremerhaven wissen muss

Team, Zuschauer, Tickets und Fanaktion: Sechs Tage vor dem Saisonstart der Bremerhavener Basketballer beantwortet der WESER-KURIER die wichtigsten Fragen rund um die Eisbären.
11.10.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Was man zum Saisonstart der Eisbären Bremerhaven wissen muss
Von Frank Büter
Was man zum Saisonstart der Eisbären Bremerhaven wissen muss

Der heimliche Star der Basketballer aus Bremerhaven: Eisbären-
Maskottchen Dunky.

Andreas Kalka

Die Vorbereitung der Eisbären Bremerhaven auf die neue Saison in der Basketball-Liga Pro A ist, nun ja: eine echt sportliche Angelegenheit. Sportlich nicht nur für Trainerstab und Spieler, sondern wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie tatsächlich für nahezu alle Bereiche im Klub. Denn während sich das Team um Headcoach Michael Mai derzeit körperlich und spielerisch für die ab Mitte Oktober anstehenden Aufgaben wappnet, gerät auch das Team rund ums Team regelrecht ins Schwitzen.

Sechs Tage sind es noch bis zur Auftaktpartie in der Bremerhavener Stadthalle gegen die Seawolves aus Rostock (Beginn 19 Uhr). Wie ist der Stand der Dinge in puncto Kader und Testspiele, Zuschauer, Hygienekonzept und Ticketing sowie Tag der Fans? Der WESER-KURIER beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Mannschaft: Die Eisbären haben am Samstag ihr achtes und letztes Testspiel absolviert. Drei Tage nach dem 83:76-Erfolg in eigener Halle gab es nun im Rückspiel beim Ligarivalen Artland Dragons in Quakenbrück eine 79:87-Niederlage. Der erst spät zum Kader gestoßene Point Guard Trey Davis erzielte dabei 23 beziehungsweise 13 Punkte; seine Anbindung zum Team wird immer besser. Nicht dabei war Center Marcel Keßen, der sich beim Test in Groningen (65:80) am Knöchel verletzt hat und ebenso pausiert wie Leon Friederici, der aufgrund einer Außenbandverletzung kein Testspiel bestreiten konnte, aber inzwischen wieder am Teamtraining teilnimmt.

Zuschauer: Die Eisbären haben ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet, die Genehmigung durch die Gesundheitsbehörde um Leiter Ronny Möckel steht aber noch aus. Zu Wochenbeginn, so Eisbären-Geschäftsführer Nils Ruttmann, werde man erfahren, ob mit und wenn ja vor wie vielen Zuschauern gespielt werden darf. Vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen im Land Bremen sei von Geisterspiel bis hin zu einer Spielabsage zurzeit alles denkbar. Er habe aber positive Signale erhalten, sagt Ruttmann und hofft auf das Okay für bis zu 1000 Fans in der Stadthalle.

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Eintrittskarten: Dauerkarten wird es für diese Pro-A-Saison vorerst nicht geben. Dauerkarteninhabern der Vorsaison wird indes ein Vorkaufsrecht für ein Spieltagsticket eingeräumt; für die Partie gegen Rostock können bis Donnerstag Eintrittskarten erworben werden. Das übrige Kontingent geht dann in den freien Verlauf. Die personalisierten Karten (maximal vier pro Person) sind sowohl online als auch an der Abendkasse erhältlich – vorausgesetzt, dass vor Publikum gespielt werden darf. Ein Kontingent für Gästefans gibt es nicht.

Fanaktion: Weil es unter den Corona-Bedingungen keinen Tag der Fans im klassischen Sinne geben konnte, weichen die Eisbären auf ein digitales Format aus. Am Dienstag ab 18.30 Uhr wird die Mannschaft ein internes Spiel über zweimal 10 Minuten bestreiten, das jeder Anhänger über sportdeutschland.tv im Livestream kostenlos verfolgen kann. Die Spieler wollen sich dabei richtig ins Zeug legen und versuchen, mit spektakulären Dunks und Dreiern aufzuwarten. Im Anschluss wird das Team vorgestellt, Headcoach Mai wird zudem Rede und Antwort stehen und Fragen der Fans beantworten. Moderiert wird die Übertragung von Hallensprecher „Wolle“ Loock.

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