Basketball Bundestrainer Pesic löst Vertrag mit RS Belgrad

Berlin. Der deutsche Basketball-Bundestrainer Svetislav Pesic hat sein Amt als Coach des serbischen Clubs Roter Stern Belgrad niedergelegt. "Bei uns ist bekannt, dass er seinen Vertrag aufgelöst hat", sagte Christoph Büker, der Pressesprecher des Deutschen Basketball-Bundes (DBB).
29.07.2012, 22:40
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Berlin. Der deutsche Basketball-Bundestrainer Svetislav Pesic hat sein Amt als Coach des serbischen Clubs Roter Stern Belgrad niedergelegt. "Bei uns ist bekannt, dass er seinen Vertrag aufgelöst hat", sagte Christoph Büker, der Pressesprecher des Deutschen Basketball-Bundes (DBB).

Zuvor hatte Sport1 darüber berichtet, dass Pesic in der kommenden Saison Roter Stern nur noch als Berater zur Verfügung stehen wolle. Für den DBB ändere sich durch die Aufgabe der Doppelfunktion des 62-Jährigen nichts, erklärte Büker weiter. "Wir werden uns nach der EM-Qualifikation zusammensetzen." Der Verband plant mit Pesic, der 1993 die deutschen Korbjäger zum EM-Titel geführt hatte, mindestens bis zu den Olympischen Sommerspielen 2016. Allerdings sollen in jedem Sommer Beratungen über die weitere Zusammenarbeit erfolgen.

Pesic hatte im Frühjahr seine zweite Amtszeit als Nachfolger von Dirk Bauermann begonnen. Am 18. August startet Deutschland in Hagen mit der Partie gegen Luxemburg in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2013 in Slowenien.

In der Vorbereitung hat das DBB-Team seine ersten drei Testspiele gewonnen - die erste Niederlage unter Pesic setzte es erst zum Abschluss beim Vier-Nationen-Turnier am Sonntagabend im österreichischen Oberwart.

Die Nationalmannschaft verpasste den Turniererfolg nach einem 82:96 (51:44) gegen den Sieger Israel und wurde Zweiter. Erfolgreichster Korbjäger der DBB-Auswahl war vor rund 200 Zuschauern Jan-Hendrik Jagla mit 14 Punkten. Gastgeber Österreich landete am Ende vor Portugal auf Platz drei.

Die Pesic-Schützlinge boten in der ersten Hälfte eine starke Darbietung. Erst zum Ende der ersten beiden Viertel kamen die Israelis um NBA-Star Omri Casspi von den Cleveland Cavaliers besser ins Spiel. Am Ende machte sich bei dem Favoriten die stärkere Ballbehandlung und größere Ruhe in kritischen Situationen bezahlt. (dpa)

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