Bundesliga Ulmer Basketballer wollen in Finalserie gleichziehen

Stuttgart. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft muss Außenseiter ratiopharm Ulm am Mittwoch in heimischer Arena gleichziehen.
05.06.2012, 16:41
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Stuttgart. Nach der deutlichen Niederlage im ersten Finalspiel um die deutsche Basketball-Meisterschaft muss Außenseiter ratiopharm Ulm am Mittwoch in heimischer Arena gleichziehen.

Sonst hat Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg schon am Sonntag zu Hause die Chance, die Serie "Best of Five" im Durchmarsch zu entscheiden und sich den dritten Titel in Serie zu sichern. Dabei steht seit Montag fest, dass die Ulmer selbst als Verlierer der Finalserie in der kommenden Saison in der Qualifikation zur Euroleague starten dürfen. Die Basketball Bundesliga (BBL) verbesserte sich im europäischen Nationen-Ranking auf den siebten Platz und ist künftig nicht mehr auf die Vergabe einer Wildcard für die Euroleague-Qualifikation angewiesen. Der deutsche Meister qualifiziert sich direkt für den Wettbewerb der besten europäischen Mannschaften.

Dass Ulm als Branchenprimus in der Königsklasse starten wird, darf nach dem Auftakt in die Finalserie bezweifelt werden. Zu ungefährdet, zu dominant war der Auftritt des zweimaligen Double-Gewinners Bamberg beim 98:72-Sieg am Sonntag.

Auch wenn Ulms Trainer Thorsten Leibenath vor Spiel zwei ankündigt: "Wir werden unsere Lehren aus dem Spiel ziehen. Das Schöne an Playoffs ist, dass es immer die Möglichkeit gibt, etwas wiedergutzumachen. Wir werden von der ersten Minute an wach sein, dem Druck standhalten und diesem Druck unseren eigenen Druck entgegensetzen."

Auch Bambergs Trainer Chris Fleming warnt vor dem Außenseiter. "Die Höhe des Sieges ist für mich relativ unbedeutend", sagte Fleming. "Dies ist kein Pokal, sondern eine Serie. Spiel zwei beginnt wieder bei null und es erwartet uns sicher eine heiße Atmosphäre in Ulm."

Dafür muss sich sogar Spielmacher Brian Roberts noch einmal durchbeißen. Der Amerikaner leidet seit Wochen unter einem verstauchten Finger seiner rechten Wurfhand. Im ersten Spiel wurde er, nachdem sich der deutliche Sieg abzeichnete, in der zweiten Halbzeit geschont und bekam kaum noch Spielzeit - und war dennoch mit 17 Punkten zweitbester Werfer seines Teams. (dpa)

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