Fußball-Bezirksliga Bassen beendet Riedes Serie an der Dohmstraße

Die vergangenen vier Duelle an der Dohmstraße in Bassen zwischen dem heimischen TSV und dem MTV Riede gingen allesamt an den MTV. Doch nun hat Bassen diese Serie beendet.
15.09.2019, 20:10
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Bassen beendet Riedes Serie an der Dohmstraße
Von Patrick Hilmes

TSV Bassen daheim in der Fußball-Bezirksliga gegen den MTV Riede, das nahm in der Vergangenheit nie ein gutes Ende für die Gastgeber. Die vergangenen vier Duelle gingen allesamt an Riede. Nun ist es dem TSV mit einem 3:1 (2:0)-Sieg gelungen, diese Serie zu beenden.

Die Weichen dafür wurden bereits in Minute zwei gestellt: Nach Freistoß von Mark Moffat wuchtete Andre Daszenies den Ball per Kopf ins Tor. Das 1:0 verunsicherte den MTV aber keinesfalls, hingegen übernahm er die Kontrolle über das Spiel. Und gerade, als Riedes Coach Marc Wurthmann dachte, seine Elf sei dem Ausgleich nah, da fiel das 2:0. Nach einem Konter umkurvte Noel Lohmann MTV-Keeper Marcel Bremer und traf anschließend aus spitzem Winkel. „Bitter, dass wir genau in dieser Drangphase das Gegentor kassieren“, haderte Wurthmann. Im Anschluss sei der TSV dann einfach bissiger und immer einen Tick schneller gewesen. Das bestätigte auch Bassens Sportlicher Leiter Adrian Liegmann: „Wir hatten alles im Griff und haben nur eine Chance zugelassen.“ Diese nutze Riede in Minute 88 durch Constantin Borchers. Es war der Endstand zum 3:1. Zuvor hatte Daniel Wiechert per Foulelfmeter getroffen (82.). Ob dies auch ein berechtigter war, darüber sind sich Wurthmann und Liegmann nicht einig. Luca Bischoff wurde gefoult, die Frage war nur: Wo? „Der Schiedsrichter hatte eine gute Position und hat sofort auf den Punkt gezeigt“, betonte Liegmann. „Meine Spieler, die am Sechzehner standen, sagten alle, dass er nicht drin war. Ist aber auch egal, der Sieg für Bassen war verdient“, sagte Wurthmann. Bassen (elf Punkte) überflügelte damit Riede (zehn Punkte) in der Tabelle und steht nun auf Rang vier. „So können wir zufrieden sein“, freute sich Liegmann. Aber für Wurthmann ist die Welt ebenfalls in Ordnung: „Wir können das gut verkraften.“ Und es bleibt die mögliche Revanche im Rückspiel. Denn die vergangenen vier Spiele am Segelhorst gewann allesamt der TSV Bassen.

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