0:2 gegen Surheide – SV Grohn leistet dem Nachbarn aus Lesum im Abstiegskampf keine Schützenhilfe Bei den "Husaren" ist die Luft raus

Grohn. Das Vorhaben des SV Grohn in der Fußball-Landesliga, dem Ortsnachbarn TSV Lesum-Burgdamm im Abstiegskampf wertvolle Schützenhilfe zu leisten, ist zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen misslungen. Nach der 2:3-Niederlage bei Tura unterlagen die Schützlinge von Trainer Juan Schrader nun auf eigenem Platz auch dem Aufsteiger Tuspo Surheide mit 0:2 (0:1).
25.05.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Marc Gogol

Grohn. Das Vorhaben des SV Grohn in der Fußball-Landesliga, dem Ortsnachbarn TSV Lesum-Burgdamm im Abstiegskampf wertvolle Schützenhilfe zu leisten, ist zum zweiten Mal innerhalb von wenigen Tagen misslungen. Nach der 2:3-Niederlage bei Tura unterlagen die Schützlinge von Trainer Juan Schrader nun auf eigenem Platz auch dem Aufsteiger Tuspo Surheide mit 0:2 (0:1).

Es blieb über 90 Minuten beim Versuch der Nordbremer, gegen die drohende Niederlage gegenanzurennen. Nur eine Großchance in der 20. Minute durch Dirk Heumann hatte man für die erste Halbzeit auf der Gästebank notiert, ansonsten aber viele eigene Tormöglichkeiten und ein ausgeprägtes Konterspiel, was bis zum Pausenpfiff aber lediglich einen Treffer durch Sebastian Seebeck (23.) hervorgebracht hatte. Grohns Trainer Juan Schrader konnte sich nach dem Abpfiff nicht einmal an diese eine gefährliche Szene vor dem Bremerhavener Gehäuse genau erinnern, er hatte einfach gar keine guten Offensivaktionen seines Teams gesehen. "Und dann bekommt man durch viele individuelle Fehler eben die Gegentore", sagte Juan Schrader, "wir hatten heute einfach zu viele Ausfälle".

Zwar waren die Gastgeber, die zur Pause Ayhan Yazgi durch Elvan Öksel im Sturm ersetzten, auch im zweiten Durchgang bemüht, mehr kann ihnen aber nicht attestiert werden. Den Todesstoß, den Treffer zum 0:2, bekam der SV Grohn schon nach knapp einer Stunde durch den erst 21-jährigen Filipe-Manuel Rodrigues-Casanova versetzt, der von einem verlorenen Kopfballduell von Kevin Kujawa profitierte. Anschließend lief er Wladislaw Pfeifer weg und ließ Andreas Balzer im Tor der Grohner keine Chance.

Apropos Andreas Balzer: Ohne ihren Schlussmann hätten die Gastgeber schon früher höher in Rückstand gelegen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff blieb er in einer unübersichtlichen Situation letzter Sieger und zwang den freistehenden Sebastian Seebeck zum Fehlschuss. Im zweiten Durchgang rettete Andreas Balzer gegen eben diesen Surheider nochmals mit einer Hand im Herauslaufen und später auch gegen den zweiten Surheider Torschützen. Fünf Minuten vor dem Ende parierte der Grohner Schlussmann zudem einen in die Mitte geschossenen Foulelfmeter von Sebastian Seebeck.

"Mehr ging nicht, die Luft ist raus bei uns. Man hat gesehen, dass es für Surheide noch um viel ging, alleine in den Zweikämpfen haben sie eine ganz andere Körpersprache als wir gehabt", analysierte letztlich Grohns enttäuschter Trainer Juan Schrader. Sieht ganz danach aus, als ob sich der TSV Lesum-Burgdamm auch an den beiden letzten Spieltagen nicht auf den Nachbarn SV Grohn verlassen kann. Dann haben die "Husaren" mit der FT Geestemünde und dem FC Oberneuland II nämlich noch mal zwei gefährdete Mannschaften als Gegner.

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