Handball-Abstiegszenario Beim OHV Aurich fängt alles an

Da konnte auch Tim Stapenhorst seinen Ex-Klub HSG Schwanewede/Neuenkirchen nicht mehr vor dem Abstieg aus der Handball-Oberliga der Männer retten.
16.05.2018, 10:09
Lesedauer: 1 Min
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Von elo

Bremen-Nord. Da konnte auch Tim Stapenhorst seinen Ex-Klub HSG Schwanewede/Neuenkirchen nicht mehr vor dem Abstieg aus der Handball-Oberliga der Männer retten. Der frühere Schwaneweder Jugendbundesliga-Spieler, der mit dem aktuell verletzten ehemaligen „Schwäne“-Akteur Niklas Bachmann beim Drittligisten OHV Aurich aufläuft, hat mit der 26:32-Heimniederlage gegen die HG Hamburg-Barmbek den letzten Matchball zum Klassenerhalt vergeben.

Für die Ostfriesen hatte sich durch den Rückzug des Drittligisten HF Springe eine überraschende Hintertür zum Ligaverbleib eröffnet, die diese jedoch durch zwei Niederlagen gegen die Barmbeker – das Hinspiel war bereits mit 34:21 an die Hamburger gegangen – sofort wieder zuknallten.

Die Folgen für die hiesigen Mannschaften sind fatal: Dadurch steigt die HSG Schwanewede/Neuenkirchen nun definitiv aus der Oberliga Nordsee ab, wodurch sich auch der erste Rettungsanker des SV Grambke-Oslebshausen in der Landesliga pulverisiert hat. Die Gelb-Blauen können jetzt nur noch die Klasse halten, wenn der VfL Horneburg seine Verbandsliga-Aufstiegsspiele gegen den TV Dinklage gewinnt. Die Entscheidung darüber fällt am 26. Mai.

Im Sog des SVGO würden im Abstiegsfalle zwei weiteren Mannschaften hängen. HSG Lesum/St. Magnus würde dann aus der Landesklasse mit hinuntergerissen werden. Für Sorgenfalten würde der SVGO aber auch im eigenen Verein sorgen, da er durch einen Abstieg seiner ersten auch gleich der eigenen zweiten Vertretung die Aufstiegschance in die Landesklasse nehmen würde.

Bevor diese Entscheidung feststeht, muss der SVGO II aber erst einmal zur Ermittlung des Bremenliga-Meisters in zwei Entscheidungsspielen gegen die SG Findorff antreten: Am 22. Mai um 19.30 Uhr in der Sperberstraße und am 25. Mai um 20 Uhr in der BSA Nürnberger Straße. Der Gesamtsieger dieser beiden Begegnungen steigt in die Landesklasse auf. Es sei denn, es wäre der SVGO II und dessen erste Vertretung würde aus der Landesliga absteigen. In diesem Fall würde die SG Findorff selbst als unterlegener Relegationsklub in den Aufstiegsgenuss anstelle der Gelb-Blauen kommen.

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