SVGO-Neuzugang zeigt gegen Haren gute Nerven

Bischof sichert das Remis

Grambke. Mühsam versucht sich der SV Grambke-Oslebshausen aus dem Tabellenkeller der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer zu befreien. Dank des 26:26 (13:12)-Remis gegen den Sechsten TuS Haren kletterten die Hausherren zumindest auf den drittletzten Platz.
20.02.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Karsten Hollmann
Bischof sichert das Remis

Hoch schraubt sich hier der neunfache SVGO-Torschütze Erik Brandt (links).

ANDREAS KALKA

Grambke. Mühsam versucht sich der SV Grambke-Oslebshausen aus dem Tabellenkeller der Handball-Verbandsliga Nordsee der Männer zu befreien. Dank des 26:26 (13:12)-Remis gegen den Sechsten TuS Haren kletterten die Hausherren zumindest auf den drittletzten Platz. Einen Rang müssen die Nordbremer aber für den Klassenerhalt immer noch gutmachen. „Im Hinblick auf die ersten 40 Minuten haben wir sicherlich einen Punkt verschenkt. Aber im Nachhinein müssen wir sogar noch froh über diesen einen Zähler sein“, resümierte SVGO- Trainer Matthias Herkt.

Die Gastgeber konnten doch auf Erik Brandt zurückgreifen. Dieser verwandelte ein 0:1 mit drei Toren am Stück in einen 3:1-Vorsprung. „Es war sehr gut für uns, dass Erik doch mitspielen konnte“, betonte Matthias Herkt. Brandt verwandelte unter anderem alle vier Siebenmeter für das Heimteam sicher. Nicht ganz so wie erhofft verlief dagegen das Comeback seines Cousins Mathias Fischer. „Mathias hat häufig zu früh abgeschlossen“, meinte Herkt. So habe er Fischer zwar immer wieder Einsatzzeiten verschafft, ihm aber auch viele Pause gegönnt. „Mathias ist jemand, der sich die Würfe nimmt. Dabei kann es jedem mal passieren, dass er nicht richtig trifft“, nahm Herkt seinen Akteur in Schutz. Fischer war es aber, der seine Farben in der Anfangsphase mit 4:1 und mit 5:2 in Führung brachte. Bis zum 11:11 wies der Vorletzte stets einen Vorsprung auf.

Gleich nach der Rückkehr aus den Kabinen setzten sich Thies Kohrt und Co. auch wieder auf 15:12 ab. Bis dahin glänzte SVGO-Torwart Daniel Schimske. „In der zweiten Halbzeit hat Schweiger aber kräftemäßig nachgelassen“, so Herkt. Also tauschte er Schimske gegen seinen Kapitän André Franke aus. Nach langer Zeit hatte er in personeller Hinsicht auch mal wieder die Qual der Wahl. Weil sich Herkt dazu entschlossen hatte, auch A-Junior Pascal Hinrichs wieder in den Kader aufzunehmen, war für den dritten Keeper im Bunde, Silan Lönnecker, kein Platz mehr im Aufgebot.

Bis zum 18:17 blickten die Nordbremer stets auf einen Vorsprung. Doch dann drehte Haren den Spieß um (22:20/52.). Bis dahin hatten die Hausherren die Anspiele an den zuvor gefürchteten massigen TuS-Kreisläufer Martin Giesen meistens gut unterbunden. Doch nun blühte auch Giesen auf. Zudem kam beim Gast auch immer wieder der zehnfache Torschütze Stefan Sträche vorne durch. Doch die Grambker rissen sich nach einem 24:26-Rückstand in der 59. Minute noch einmal zusammen und glichen zum 26:26 aus. Fünf Sekunden vor Schluss stellte Björn Bischof in halbrechter Position den Einstand her. „Das war ein schönes Ding. Die Mannschaft hat den letzten Angriff auch sehr geduldig runtergespielt“, freute sich Herkt. Neuzugang Bischof krönte mit seinem Tor eine insgesamt gute Vorstellung. „Björn war vor allem in der Abwehr sehr stabil“, versicherte Matthias Herkt.

SVGO: Schimske, Franke; Krüger, Bengt-Jendrik Kohrt, Erik Brandt (9/4), Meyran, Hägermann, Thies Kohrt (3), Bischof (6), Rosemeier (2), Lange, Meyer, Hinrichs (1), Fischer (5) Schiedsrichter: Heiko Bujalla (Daverden) und Volkmar Hustedt (Bremen) Siebenmeter: SVGO 4/4; Haren 5/3 Zeitstrafen: SVGO 5/ Haren 1 KH
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+