Leichtathletik Bittere Premiere für Jonas Pannevis

Bei der Norddeutschen Meisterschaft in Hannover glänzte Kugelstoßerin Inga Wedig von der LG Kreis Verden mit einem neuen Bezirksrekord. Für Vereinskollege Jonas Pannevis war die NDM hingegen ein Alptraum.
23.07.2019, 15:59
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Von wk

Immer wieder neue Kreisrekorde und noch der dritte Platz bei der Norddeutschen Leichtathletik-Meisterschaft (NDM) mit Bezirksrekord: Kugelstoßerin Inga Wedig von der LG Kreis Verden wird immer besser. Für sie lief die NDM entsprechend erfolgreich, was allerdings nicht für ihren Vereinskollegen Jonas Pannevis galt. Der Hürdenläufer erlebte in Hannover, wo die Wettkämpfe ausgetragen wurden, eine bittere Premiere. Erstmals in seiner Laufbahn wurde er disqualifiziert.

Die eigene Bestleistung um 60 Zentimeter gesteigert und den drei Jahre alten Bezirksrekord um sechs Zentimeter verbessert. Das bedeutete Inga Wedigs Weite von 13,95 Meter. Nach eher verhaltenen 12,83 Metern im ersten Durchgang, der sie schon auf Rang drei im Feld der 17 angetretenen Werferinnen brachte, landeten alle weiteren Versuche jenseits der 13-Meter-Marke. Im vierten landete die Kugel schon bei 13,75 Meter, im fünften folgte dann die neue Bezirkshöchstmarke. Damit wurde sie entgegen der Erwartungen – aufgrund der Vorleistungen wurde mit Platz fünf gerechnet – Dritte. Abstriche musste Wedig aber beim Diskuswurf machen. Nach einem ungültigen ersten Versuch kam sie mit 28,58 Meter lediglich auf Rang 13 und verpasste somit die angestrebten 30 Meter.

Bereits in Hannover wollte Jonas Pannevis die Qualifikationsnorm für die Deutsche Meisterschaft über die 400 Meter Hürden (53,00 Sekunden) knacken. Doch der Wettkampf wurde zu einem Alptraum. Die anderen Starter wollten einen Fehlstart Pannevis' erkannt haben, blieben allerdings mit dieser Meinung allein. Nach langer Diskussion, auch ein Video ließ kein Fehlverhalten erkennen, wurde der Athlet der LGKV unter Vorbehalt zugelassen. Entnervt konnte er nicht seine Bestleistung abrufen und kam als Dritter in 53,80 Sekunden ins Ziel. Auf den möglichen offiziellen Protest bei der Veranstaltungs-Jury wurde schließlich verzichtet, da das Ergebnis nicht mehr verändert werden konnte. Somit steht in der Ergebnisliste erstmals in Jonas Pannevis Laufbahn „disq.“.

Ein starkes Ergebnis gelang hingegen dem Oytener Abiel Hailu. Gemeldet mit 15:48 Minuten aus 2018 über 5000 Meter verbesserte er sich auf 15:32,75 Minuten und erreichte damit Rang 14.

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