B-Junioren von Coach Dähn beziehen 0:2-Pleite / Chancenloser SV Eintracht Aumund

Blumenthal nutzt Chancen nicht

Bremen-Nord. Der Blumenthaler SV hat den möglichen Einzug ins Viertelfinale um den Bremer Landespokal der Fußball-B-Junioren etwas leichtfertig gegen den eine Klasse höher eingestuften Vertreter aus der Bezirksliga, SV Hemelingen, verpasst. Das Team aus der 1.
05.10.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Karsten Hollmann

Bremen-Nord. Der Blumenthaler SV hat den möglichen Einzug ins Viertelfinale um den Bremer Landespokal der Fußball-B-Junioren etwas leichtfertig gegen den eine Klasse höher eingestuften Vertreter aus der Bezirksliga, SV Hemelingen, verpasst. Das Team aus der 1. Bezirksklasse besaß viel mehr Möglichkeiten als der Favorit. „Unser Gegner hat sich hinten reingestellt und erst einmal abgewartet“, informierte Blumenthals Coach Jens Dähn.

Florian Rama, Paul Kienast sowie Lias Caner ließen in den ersten 40 Minuten selbst die größten Möglichkeiten für die Gastgeber aus. „Wir hätten mit 5:0 oder 6:0 in Führung gehen müssen“, ärgerte sich Jens Dähn. Florian Rama scheiterte am Querbalken. Ansonsten strich der Ball aber meistens knapp vorbei. BSV-Torwart Daniel Dähn hatte hingegen so gut wie gar nichts zu tun.

Weil der Underdog unbedingt das 1:0 erzwingen wollte, rückte das gerade aus der Verbandsliga der C-Junioren in die B-Jugend hochgerückte Team nach 34 Minuten sehr weit auf. Ein Hemelinger nutzte seine Freiräume und brach auf der linken Seite durch. Blumenthals Linksverteidiger Tino Klepatz wollte noch retten und beging dabei eine Notbremse im eigenen Strafraum. Die logische Folge war ein Platzverweis und ein Strafstoß. Diesen verwandelte Tugay Keser sicher zum 1:0.

Notgedrungen stellte Jens Dähn sein System auf ein 4:3:2 um. Aber selbst in Unterzahl blieb die in der 1. Bezirksklasse noch ungeschlagene Formation um Luca Klingforth noch die bessere Mannschaft. Dabei tat sich besonders Anil Arda Acan hervor, der trotz einer starken Erkältung auf die Zähne biss und vorne für viel Schwung sorgte. Aber auch er vermochte das Spielgerät nicht über die Linie zu befördern.

Auch Julian Steinforth bescheinigte Jens Dähn eine starke Vorstellung. Er begann als Innenverteidiger und rückte später ins Mittelfeld vor. Nach 51 Minuten sorgte Mert Akdeniz mit dem 2:0 für die Vorentscheidung. „Da war für meinen Sohn Daniel im Tor nichts zu machen“, versicherte Jens Dähn. Er und sein neuer Co-Trainer Bekin Rama seien sehr enttäuscht gewesen, so Dähn.

Der SV Eintracht Aumund ging gegen den Verbandsligisten ATSV Sebaldsbrück gleich mit 1:22 baden. Die Aumunder laufen aber auch in der Winterrunde nur in der 2. Bezirksklasse auf und hatten sich dementsprechend auch nichts gegen den Goliath ausgerechnet. Doch als Niclas Röhl nach fünf Minuten das 1:0 für den Underdog erzielt hatte, schienen die Nordbremer dem Kontrahenten mehr Paroli zu bieten als erwartet. Aber der Verbandsligist rückte die Verhältnisse schnell wieder gerade.

Beim Gast trugen sich immerhin neun verschiedene Akteure in die Torschützenliste ein. Mit insgesamt sieben Treffern bereitete vor allem Abdullah Tiras dem Außenseiter Probleme.

Nun befindet sich nur noch der Verbandsligist JFV Bremen als einziger Vertreter aus dem Bremer Norden im Wettbewerb. Dieser gastiert am 15. Oktober beim Ligarivalen TuS Komet Arsten.

„Unser Gegner hat sich hinten reingestellt und erst einmal abgewartet.“ Jens Dähn, BSV-Trainer
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