32:28 nach packender Schlussphase Bormann bildet Achims Rückhalt

Achim. Die Handballer der SG Achim/Baden stehen nach einem 32:28 (18:11)-Heimsieg über den TV Schiffdorf nach sieben Spieltagen weiterhin ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Oberliga Nordsee. Zwei Wochen vor der Partie beim vom ehemaligen Oytener Damencoach Sascha Rajkovic trainierten TSV Bremervörde schrammte die Mannschaft von Trainer Irek Faciejew allerdings nur relativ knapp an der ersten Saisonniederlage vorbei.
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Von Jürgen Prütt

Achim. Die Handballer der SG Achim/Baden stehen nach einem 32:28 (18:11)-Heimsieg über den TV Schiffdorf nach sieben Spieltagen weiterhin ohne Verlustpunkt an der Tabellenspitze der Oberliga Nordsee. Zwei Wochen vor der Partie beim vom ehemaligen Oytener Damencoach Sascha Rajkovic trainierten TSV Bremervörde schrammte die Mannschaft von Trainer Irek Faciejew allerdings nur relativ knapp an der ersten Saisonniederlage vorbei.

Letztlich hatte es der insbesondere in der zweiten Halbzeit bedenklich schwächelnde Meisterschaftsfavorit aus dem Verdener Nordkreis in der Schlussviertelstunde nicht zuletzt seinem glänzend aufgelegten Keeper Bastian Bormann zu verdanken, dass es nach dem zwischenzeitlichen 22:19 (44.) nicht noch richtig eng wurde. Bormann löste nach einer Dreiviertelstunde den keineswegs schwachen Arne von Seelen zwischen den Pfosten ab.

Nachlässigkeiten bestraft

Die mit 3:9 Punkten auf Tabellenrang elf rangierenden Gäste hatten zuvor in der ersten Hälfte der zweiten Halbzeit die Nachlässigkeiten der Gastgeber genutzt, um noch einmal in die Partie zurück zu finden. Bereits im ersten Durchgang ließ Schiffdorf sich zunächst nicht abschütteln und war bis zum 9:8 aus Sicht der SG ein Gegner auf Augenhöhe. In der Folge gab es für den TV gegen die nun aggressiver agierende Achimer Deckung aber kaum noch ein Durchkommen. Der Spitzenreiter schien bei einer Sieben-Tore-Führung zur Halbzeit einem standesgemäßen Sieg entgegen zu steuern.

'Loben kann ich eigentlich nur meine beiden Torhüter', erklärte Faciejew, der die schwache Leistung seiner Mannschaft gar nicht erst schön reden wollte. Eine Teilschuld nahm der SG-Trainer auf seine Kappe. 'Ich habe mit Roman Döhling und Sören Meier zwei Spieler aussetzen lassen, die bisher stets dabei waren und habe zudem viel gewechselt', erklärte Faciejew, 'vielleicht hat auch darunter der Spielfluss gelitten.' Neben den pausierenden Außenspielern fehlte im Spiel gegen den TV Schiffdorf auch der verletzte Benjamin Janssens.

Mit Blick auf die nun anstehenden und zumindest von der Papierform her ungleich schwierigeren Aufgaben gegen die Verfolger TSV Bremervörde, TV Cloppenburg und VfL Fredenbeck II macht sich der polnische Coach der SG keine Sorgen. 'Wir haben jüngst in Habenhausen bewiesen, zu welcher Leistung wir fähig sind, wenn es darauf ankommt', so Faciejew.

Beim siebten Sieg im siebten Spiel trugen sich bis auf den genesenen Cord Katz und Fabian Balke alle Feldspieler in die Torschützenliste ein. Am erfolgreichsten traf Linkshänder Patrick Denker mit 10/5 Toren, gefolgt von Tobias Freese (6/1).

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