Achim/Baden II beim 30:24 endlich einmal wieder ohne kollektive Auszeiten Bramsche mit Konstanz auf Distanz gehalten

Achim. Es geht auch ohne Backe: Beim gestrigen 30:24 gegen den TuS Bramsche zeigte die SG Achim/Baden II, dass sie auch ohne den Einsatz von Kunstharz überzeugend Handball spielen kann. Vor allem bei der jüngsten Heimpleite im Gipfeltreffen der Verbandsliga Nordsee gegen die HG Jever/Schortens (20:33) hatten die Männer um Trainer Florian Schacht Entzugserscheinungen offenbart, nachdem sie in der Gymnasiumhalle auf das haftende Hilfsmittel nicht mehr zurückgreifen dürfen. "Diesmal haben wir uns keine kollektive Auszeit genommen", freute sich Linksaußen Dominik Stoick - mit Bezug auch auf das 30:30 in Hoykenkamp - über den deutlichen Erfolg des Neulings, der sich nach einem 0:1-Rückstand beizeiten abzuzeichnen begann und letzlich ungefährdet blieb, obwohl der Tabellenvorletzte besser spielte als es die Statistiken vermuten ließen. "Die haben sich nicht beirren lassen und vor allem in der Abwehr nicht schlecht gestanden", resümierte Stoick.
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Von Michael Schön

Achim. Es geht auch ohne Backe: Beim gestrigen 30:24 gegen den TuS Bramsche zeigte die SG Achim/Baden II, dass sie auch ohne den Einsatz von Kunstharz überzeugend Handball spielen kann. Vor allem bei der jüngsten Heimpleite im Gipfeltreffen der Verbandsliga Nordsee gegen die HG Jever/Schortens (20:33) hatten die Männer um Trainer Florian Schacht Entzugserscheinungen offenbart, nachdem sie in der Gymnasiumhalle auf das haftende Hilfsmittel nicht mehr zurückgreifen dürfen. "Diesmal haben wir uns keine kollektive Auszeit genommen", freute sich Linksaußen Dominik Stoick - mit Bezug auch auf das 30:30 in Hoykenkamp - über den deutlichen Erfolg des Neulings, der sich nach einem 0:1-Rückstand beizeiten abzuzeichnen begann und letzlich ungefährdet blieb, obwohl der Tabellenvorletzte besser spielte als es die Statistiken vermuten ließen. "Die haben sich nicht beirren lassen und vor allem in der Abwehr nicht schlecht gestanden", resümierte Stoick.

Achim/Baden II hat durch den Sieg gegen Bramsche Rang drei verteidigt und liegt damit als Aufsteiger voll im Soll. Allerdings wurden die beiden Erstplatzierten, HSG Bützfleth/Drochtersen und HG Jever/Schortens, ihrer Rolle als Meisterschaftsanwärter Nummer eins am vergangenen Wochenende einmal mehr gerecht und kamen zu deutlichen Erfolgen.

Achim/Baden II musste ohne Moritz Selmikat auskommen, der sich mit seinem regelwidrigen Rettungseinsatz beim Remis in Hoykenkamp die Rote Karte eingehandelt hatte und für zwei Wochen gesperrt wurde. Glück im Unglück für Achim II und Selmikat: Schachts Team ist am kommenden Wochenende spielfrei und kann mit dem Abwehrspezialisten im Pflichtspiel am 12. Dezember gegen die HSG Grüppenbühren/Bookholzberg wieder rechnen.

Selmikats Ausfall konnte gegen Bramsche insofern einigermaßen kompensiert werden, als Schacht für die Posten innen in der Deckung auf Benjamin Janssens zurückgreifen konnte. Der junge Rückraumspieler aus dem Kader der Oberliga-Mannschaft soll wieder Anschluss an die Erste gewinnen, indem er sich in der Verbandsliga Nordsee Spielpraxis holt.

Dass die Achimer Abwehr recht stabil stand, war indes vor allem Olaf Klenke zu danken, der im zweiten Durchgang zu großer Form auflief. Der junge Torwart, der seinen auch nicht gerade enttäuschenden Kollegen Mirco Thalmann zwischen den Pfosten ablöste, hatte großen Anteil daran, dass der Zwei-Tore-Vorsprung aus der ersten Hälfte in den zweiten 30 Minuten rasch anwuchs. Die Gastgeber konnten sich auch einige unnötige Ballverluste durch Stockfehler leisten, die teilweise schon in der frühen Angriffsphase begangen wurden, und hin und wieder auch unkonzentriert abschließen, ohne dass der Eindruck entstand, dass Bramsche das Blatt noch würde wenden können.

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