Bremer Fußball-Schnack

Bremen-Liga: Eröffnungsspiel am Panzenberg

An diesem Mittwochabend werden die vorläufigen Spielpläne des Bremer Fußball-Verbandes veröffentlicht, und diese sehen für die Bremen-Liga ein Eröffnungsspiel beim Bremer SV am Panzenberg vor.
12.08.2020, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Stefan Freye

Wenn es dabei bleibt, geht‘s los mit der Partie des Bremer SV gegen den FC Union 60. An diesem Mittwochabend werden die vorläufigen Spielpläne des Bremer Fußball-Verbandes veröffentlicht, und diese sehen für die Bremen-Liga am 4. September ein Eröffnungsspiel am Panzenberg vor (Anpfiff 18.30 Uhr). Daneben sollten die Derbys ESC Geestemünde - SFL Bremerhaven und BSC Hastedt - SV Hemelingen für Spannung sorgen. Aufregend verläuft vermutlich auch der Start der drei Aufsteiger in die nun 18 Teams umfassende Liga: Der OSC Bremerhaven tritt beim SC Borgfeld an, Vatan Sport reist zur LTS Bremerhaven und der TuS Komet Arsten empfängt TuS Schwachhausen.

Für Benjamin Eta war das 1:1 (0:1) seines Bremer SV im Test gegen den Regionalliga-Aufsteiger Atlas Delmenhorst mit einer Erkenntnis verbunden. „Wir haben gezeigt, dass wir auf diesem Niveau schon gut mithalten können“, meinte der BSV-Coach. In einem ausgeglichenen Spiel hatte Marek Janssen für die Führung von Atlas gesorgt (36.) und Maximilian Schulwitz für die Bremer zum Endstand ausgeglichen (73.).

Es tut sich was beim KSV Vatan Sport: Die Zugänge von Gezim Bullari (SV Grohn), Mamadou Sow (DJK Blumenthal) und Michell North (USA) hatten bereits vor einigen Wochen festgestanden. Nun folgten Torhüter Pascal Jalloh (Union 60), Ali Omeirat (JFV Bremen), Milan Meyer (SV Türkspor) sowie Andrei Muresan (SV Grohn). Ebenfalls neu im Team des Aufsteigers ist Belchior Papa, ein sehr interessanter Mann. Der 19-jährige Portugiese kickte zuletzt in England und stand vor dem Wechsel zu Vatan auch beim Bremer SV und dem Brinkumer SV im Probetraining. „Aber wir waren schneller“, sagt Necati Uluisik. Der Vatan-Trainer rechnet allerdings mit einer nur kurzen Verweildauer des talentierten Angreifers: „Ich plane nicht lange mit ihm.“ Zufrieden ist Uluisik trotzdem mit seinem Kader: „Die Mischung stimmt, wir haben einige junge und hungrige Spieler.“ Die 1:2-Testspielniederlage gegen den BSC Hastedt vermochte Vatan am Wochenende indes nicht zu verhindern. „Wir hätten gewinnen müssen“, sagt der Trainer angesichts von gleich zwei verschossenen Strafstößen. Am Sonnabend (15 Uhr) tritt Vatan beim SV Lemwerder an.

Nicht nur die Liga ist neu beim Bremen-Liga-Aufsteiger TuS Komet Arsten – auch in der Kabine hat sich eine Menge getan. „Sie wurde runderneuert“, sagt Trainer Kevin Köhler stolz. Aus der einstigen „Rumpelkammer“ sei nun eine Umkleide geworden, über die sich „so mancher Regionalligist freuen würde“. Los geht‘s bei den Farben des Raumes, die in rot und weiß ein klares Bekenntnis zum Verein abgeben. Die neuen LED-Leuchten sorgen ebenfalls für eine TKA-Stimmung in der Kabine. Daneben gibt es nun für jeden Spieler einen eigenen Spind, ein großes Schuhregal, Abstellmöglichkeiten, Musikanlage und Kunstrasen. „Das ist allerhöchster Standard“, findet Köhler. Die Kicker seines Teams wären jedenfalls begeistert. Darum ging es: Die finanzielle Ausstattung des TKA ist übersichtlich, mit einem starken Auftritt in der Kabine kann der Klub auf andere Weise punkten. Als sehr gutes Zeichen wertet der Trainer auch, dass der Umbau nur Materialkosten in Höhe von rund 1000 Euro erforderte – die Arbeiten wurden sämtlich ehrenamtlich verrichtet.

Beim Bremer SV tut sich auch hinter den Kulissen eine ganze Menge: In Alexander Schwarzenberger (Cotrainer) und Benjamin Schimmel (Torwarttrainer) wurde das Team um Neu-Trainer Benjamin Eta erweitert. Zudem kommt Tim Meyer als Jugendkoordinator. Er war zuletzt wie Eta für den TuS Schwachhausen tätig gewesen, und seine neue Aufgabe ist relativ leicht zu definieren. Trotz einiger Aktivitäten war es dem Bremer SV in den Vorjahren nämlich nicht gelungen, eine ambitionierte Jugendabteilung aufzubauen. Nun soll Tim Meyer die Arbeit intensivieren. Sie besteht nicht zuletzt darin, Nachwuchstrainer und junge Spieler von einem Wechsel zum BSV zu überzeugen.

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