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Prellballer des SV Werder setzen sich die nationale Krone auf / Auch Männer 30 und 60 mit starken Leistungen
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Triumphzug der Männer 40

Tobias Dohr 16.05.2013 0 Kommentare

Geschafft: Die Männer 40 des SV Werder Bremen feiern ihren Titel als neuer Deutscher Prellballmeister.
Geschafft: Die Männer 40 des SV Werder Bremen feiern ihren Titel als neuer Deutscher Prellballmeister. (Frei)

Bremen. Es lief zunächst überhaupt nicht rund für die Prellball-Männer 40 des SV Werder. Ohne Stammspieler Ralph Kram, der beruflich verhindert war, starteten die Werderaner nervös in das erste Spiel gegen den TuS Aschen-Strang. Das Team fand einfach nicht zu seinem Rhythmus und so ging das Match mit 30:37 verloren. Doch als Gruppenzweiter war die Mannschaft für die Vorkreuzspiele qualifiziert. Am zweiten Tag präsentierten sich die Bremer in bestechender Form und ließen mit Siegen über den TV Rieschweiler, TB Essen-Haarzopf nichts mehr anbrennen. Im Finale trafen die Werderaner dann erneut auf den TuS Aschen Strang, der in diesem Spiel mit 33:29 bezwungen wurde und stand ganz oben auf dem Treppchen.

Männer 30: Knappe Finalniederlage

In der Männerklasse 30 absolvierten Bernd Freudenthal, Thomas Obst, Michael Höper und Dirk Strassburger eine souveräne Vorrunde. Die letztjährigen Deutschen Meister der Männerklasse 40 spielten aus vereinsinternen Gründen diesmal in der Männerklasse 30 und qualifizierten sich als Gruppenerster für das Halbfinale. Dort traf sie auf den TV Kierdorf, der knapp mit 29:27 bezwungen wurde. Im Finale wartete der amtierende deutsche Meister, der TSV Burgdorf auf die Werderaner, der sich zwischenzeitlich mit sechs Bällen von den Bremern absetzen konnte. "Der Drops ist noch nicht gelutscht", so Trainer und Betreuer Jürgen Sterzik. Und in der Tat gab die Mannschaft nicht auf, sondern startete eine furiose Aufholjagd. Nur der Schlusspfiff rettete die starken Burgdorfer, denn die Werderaner hatten sich bereits auf einen Ball herangekämpft. Die deutsche Vizemeisterschaft war für einige anschließend nur ein schwacher Trost.

Für viele etwas überraschend setzten sich auch Erwin Jansen, Willi Jahn, Horst Kühne und Manfred Jacobi bei den Männern 60 in ihrer Gruppe als Sieger durch. Besonders froh war man über den knappen Sieg gegen den "Erzrivalen" Osterholz-Scharmbeck, den man nach einem Punkterückstand doch noch bezwingen konnte. Auch im Halbfinalspiel gegen den favorisierten TB Essen Haarzopf zeigten die Werderaner eine Klasseleistung, nicht zuletzt immer wieder angetrieben und mit guten Hinweisen versorgt von Werder-Präsident Klaus-Dieter Fischer und Kurt Godehus. Beide hatten aufgrund von Verletzungen kaum gespielt und standen nur im äußersten Notfall zur Verfügung. Eine deutliche Niederlage, die bereits nach wenigen Minuten feststand, mussten die Werderaner im Endspiel gegen den vielfachen Meister Ricklingen hinnehmen. Trotzdem war man über die deutsche Vizemeisterschaft – das bisher beste Ergebnis dieser Mannschaft – sehr zufrieden.


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Leserkommentare
kkahle am 21.10.2019 15:04
Achtung, Achtung!
Der kleine Jan hat sich im Internet verlaufen und sucht jetzt seine Mutti.
Wer ihm begegnet, möge ihm den Weg nach ...
suziwolf am 21.10.2019 15:04
Weit weg ... @Jubi ... ist Erdogan.

Nicht nur geografisch, sondern auch
,Ihrer Vorfreude entsprechend‘ 🙀 !

Und, wenn ...