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Werder verpflichtet drei bundesligaerfahrene Handballerinnen

Frank Büter 21.03.2015 0 Kommentare

Sport Handball Frauen - SV Werder Bremen - vl. Alexandra Meyer, Alina Otto, Birthe Barger und Patrice Giron
Die Neuzugänge Alexandra Meyer, Alina Otto und Birthe Barger (von links) mit dem künftigen Werder-Trainer Patrice Giron. (Frank Thomas Koch)

Die Handballabteilung des SV Werder Bremen bastelt mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison. Nur vier Tage nach der Vorstellung des neuen Damentrainers Patrice Giron präsentierte der ambitionierte Drittligist am Freitag die ersten Neuzugänge.

Mit Birthe Barger, Alina Otto und Alexandra Meyer verpflichtete Werder ein Trio, das beim VfL Oldenburg bereits Bundesligaerfahrung gesammelt hat. Drei Spielerinnen, „die wir auch geholt hätten, wenn der Aufstieg sicher wäre“, betont Giron. Neuzugänge also, die Werder voranbringen – unabhängig von der Spielklasse.

Wobei die Aussicht, dass es in diesem Jahr noch mit dem Sprung in die Zweite Liga klappen kann, gestiegen ist – auch für den Fall, dass Werder nicht Meister wird. Der ärgste Rivale TSG Wismar hat nämlich angekündigt, aus wirtschaftlichen Gründen auf einen möglichen Aufstieg verzichten zu wollen. Somit eröffnet auch der zweite Platz eben hinter Wismar oder alternativ hinter der nicht aufstiegsberechtigten Reserve des VfL Oldenburg zumindest die Chance, über eine Relegation im Mai das gesteckte Ziel zu erreichen. Es kann also in den nächsten Wochen noch viel passieren – nur eines darf aus Bremer Sicht nicht eintreten: Dass man die Saison wie im Vorjahr auf Platz drei abschließt.

Liga zwei? Liga drei? Die Frage nach der Spielklasse hat sich für die drei Neuverpflichtungen indes nicht gestellt. Sie wollen einfach nur spielen, sich weiterentwickeln und Erfolge feiern. „Ich habe mir für die Zukunft Ziele gesetzt, die ich hier bei Werder umsetzen kann“, sagt beispielsweise Torfrau Alexandra Meyer. Die 20-Jährige spielte zu Saisonbeginn für drei Monate beim Zweitligisten Mainz 05, kehrte dann aber aus beruflichen Gründen nach Oldenburg zurück, wo sie zum erweiterten Bundesligakader gehört und in der Zweitvertretung spielt. „Oldenburg kenne ich aber schon“, sagt die angehende Erzieherin. „Und nun will ich etwas Neues ausprobieren.“

Das Gleiche gilt für Linksaußen Alina Otto (19), die in der Jugend im Handball-Internat der HSG Bad Wildungen ausgebildet wurde und als 17-Jährige zum VfL wechselte, wo sie ebenfalls zum Bundesligaaufgebot zählte. Allerdings musste die Studentin (Jura und BWL) nach einem Kreuzbandriss im Mai vergangenen Jahres längere Zeit pausieren und stieg erst im Januar wieder voll ein. Erst im Februar hat Linkshänderin Birthe Barger (28) wieder das Training aufgenommen – und zwar beim SV Werder. Die frühere Bundesligaspielerin hatte aufgrund eines jetzt beendeten Referendariats im Emsland eineinhalb Jahre ausgesetzt und dann nach ihrem Umzug nach Bremen von sich aus bei Werder angefragt.

„Wir sind auf einem richtig guten Weg“, freut sich Giron über den Stand der personellen Planungen. Derzeit umfasst die Kaderliste für die nächste Serie zehn Namen. Werder hat die Verträge mit Meike Anschütz und Charlotte Schumacher verlängert, geht also nun mit drei Torfrauen in die Saison. Zudem planen die Verantwortlichen um Teammanager Martin Lange weiter mit den Stammkräften Rabea Neßlage, Jennifer Börsen, Marilena Niemann, Katrin Friedrich und Nele Osterthun.

„Es wird aber weitere Gespräche geben, auf ein, zwei Positionen haben wir noch Bedarf“, sagt Giron, der dabei eine möglichst hohe Qualitätsdichte anstrebt. Der A-Lizenz-Inhaber betont aber auch, dass er den Kader nicht übermäßig aufblähen möchte. „Alle sollen Einsatzzeiten bekommen und dabei ans Limit gehen können. Jeder soll hier ein Teil des Projektes sein.“


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Leserkommentare
peteris am 22.10.2019 11:19
Ach die "armen Landwirte". Monokultur,Massentierhaltung und Grundwasserverseuchung, sind das Markenzeichen der so "armen Landwirte", was auch noch ...
reswer am 22.10.2019 11:17
Verkehrswende ....ohne Verbesserungen im ÖPNV und der Bahn das wird nichts werden.

Erst diese verbessern.......dann werden auch viele ...