
Es war ein deutlicher Start-Ziel-Sieg des Tabellenführers beim 33:20 (19:10)-Erfolg.
Bevor sich die Gäste versahen, führte Habenhausen schon mit 7:0 (8). Was war passiert? Die Mannschaft von HSG-Trainer Andreas Szwalkiewicz fand von Anfang an in der Defensive keinen Zugriff auf den ATSV-Angriff. Der ATSV trug seine Angriffe mit viel Druck vor. Immer wieder spielten Björn Wähmann & Co. ihre Angriffe geduldig aus und fanden die Lücken in der 3:2:1-Deckung der Schwäne. Auch in der Folgezeit spielten die Gastgeber mit dem aktuellen Tabellenneunten Katz und Maus. Nach Toren von Mirco Wähmann (2), Lukas Ole Müller, Björn Wähmann und Felix Meier erhöhte Habenhausen schon früh auf 15:5 (21.). Damit war das Spiel eigentlich schon gelaufen. Bis zur Pause konnte der Gast zumindest das Spiel offen gestalten, weil sich der ATSV nun auch einige Fehler im Spielaufbau leistete. Aber Kapital konnte die HSG Schwanewede nicht daraus schlagen.
Die Pausenansprache von ATSV-Trainer Lars Müller-Dormann war nur kurz. Während sein Gegenüber Szwalkiewicz schon erhöhten Redebedarf hatte. Genützt hat es wenig. Zwar kamen die Weiß-Blauen nach dem Wiederanpfiff auf 12:19 (33.) heran, dann fand aber Habenhausen in die Erfolgsspur zurück und erhöhte kontinuierlich auf 28:16 (46.). In der Folgzeit wurde das Niveau des Derbys immer schwächer. Die Hausherren leisteten sich nun sieben Minuten ohne eigenen Torerfolg. Immer wieder wurden klarste Chancen vergeben. „Das ist unser Manko, die Wurfausbeute“, sagte Müller-Dormann. Aber auch der Gast konnte daraus keinen Nutzen ziehen. Lediglich zwei Tore konnte die HSG zum zwischenzeitlichen 18:28 (52.) wettmachen.
„Wir haben erneut etwas für das Torverhältnis getan“, sagte Müller-Dormann. In der nächsten Woche kann seine Mannschaft im Spiel beim Tabellenzweiten SG HC Bremen/Hastedt (Sonnabend, 19.30 Uhr) die Meisterschaft klar machen. Bei einem weiteren Erfolg würde Habenhausen schon fünf Punkte vor dem Rivalen von der anderen Weserseite liegen.
ATSV Habenhausen: Abshagen, Voß, Wessels (n. e.) - F. Meier (3), Fischer (n. e.), B. Wähmann (7/4), Rudolph (2), Grädtke (4), J. Schluroff (3), M. Schluroff (2), M. Wähmann (5), D. Marien, Müller (7).
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