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Bremer SV startet Aktion gegen Diskriminierung

Stefan Freye 23.10.2018 0 Kommentare

Sie wollen Flagge zeigen: Anja Stahmann (2.v.r.) mit dem BFV-Integrationsbeauftragten Udo Krüger sowie Gerd Lenk, Michael Pohl und Jens Fröhlich vom BSV (v.l.)
Sie wollen Flagge zeigen: Anja Stahmann (2.v.r.) mit dem BFV-Integrationsbeauftragten Udo Krüger sowie Gerd Lenk, Michael Pohl und Jens Fröhlich vom BSV (v.l.) (Christina Kuhaupt)

Gerade eine Woche nach Start der Kampagne gab sich die Schirmherrin die Ehre: In dieser Woche besuchte Sportsenatorin Anja Stahmann die Verantwortlichen des Bremer SV. Also den Verein hinter: „Die Stark Bremen-Liga gegen Rassismus und Diskriminierung – eine Initiative des Bremer SV“. „Der Fußball ist ein attraktiver Sport mit Millionen von Fans und Aktiven, er darf keine Plattform für Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung jeder Art sein“, sagt Anja Stahmann. Die Schirmherrin hält die Kampagne deshalb für „sportlich im besten Sinne des Wortes“. Mit diversen Aktionen sollen die Amateurfußballer nun jedenfalls Flagge zeigen. Den Auftakt bildet dabei ein „Aktionsspieltag“ ab dem 2. November. Vor den Partien Brinkumer SV - Blumenthaler SV, Bremer SV - BSC Hastedt und Vatan Sport - SC Borgfeld werden die Teams gemeinsam mit dem Kampagnen-Banner fotografiert. Zudem werden Flyer über die Hintergründe informieren und die Stadionsprecher mit Mustertexten ausgerüstet. In den kommenden Monaten soll die Kampagne fortgeführt werden – beim Hallenfußball und mit der zusätzlichen Unterstützung durch den DFB sowie der Landeszentrale für politische Bildung.

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Er ist erst drei, vier Jahre alt, sorgt aber bereits für eine Menge Probleme: Der Kunstrasenplatz auf der Bezirkssportanlage Findorff. Sein Belag hat sich an mehreren Stellen gelöst, und so ist an einen geordneten Spielbetrieb derzeit nicht zu denken. „Eine ätzende Situation“, sagt Thomas Hennings, Präsident des VfL 07. Neben seinem Verein sind die SG Findorff und Blau-Weiß derzeit von den Schäden auf dem einzigen Kunstrasen der BSA betroffen. Der VfL hatte das Landesliga-Heimspiel gegen den SV Grohn am letzten Freitag (5:2) deshalb auf dem Waller Hohweg ausgetragen – es geht schließlich um die Sicherheit der Spieler. Eine Lösung ist mit dem einmaligen Umzug aber nicht verbunden. „Die dunkle Jahreszeit kommt, und wir wissen nicht, wie es weitergeht“, so Hennings. Der Hintergrund des Malheurs: Der Hersteller des Kunstrasens wurde zwar bereits vor Wochen über die Schäden informiert, soll eine Nachbesserung bislang aber verweigert haben.

Das waren mal zwei überraschende Premieren: Am vergangenen Spieltag wurde Iman Bi Ria beim 3:2-Sieg seines BSC Hastedt in Habenhausen eingewechselt, und Marco Behrens kam ins Spiel, um den FC Oberneuland gegen den OSC Bremerhaven zu unterstützen (6:0). Dabei trat er allerdings im Angriff an. Eher ungewöhnlich für einen   Torhüter. Aber FCO-Coach Kristian Arambasic war eben schon immer begeistert von Behrens‘ Qualitäten als Feldspieler. Und weil die Verletztenliste lang ist, folgte nun der erste Saisoneinsatz des Stand-by-Keepers. „Er hilft uns immer dann, wenn wir ihn brauchen“, sagt Arambasic. Weitere Einsätze des Notstürmers plant er zwar nicht. Ausschließen möchte der Trainer sie aber auch nicht – sofern sich die angespannte Personalsituation nicht verbessert. „Zur Regel“ will auch Iman Bi-Ria sein Mitwirken auf dem Platz nicht werden lassen. Schließlich hatte der Torjäger seine Karriere mit dem Pokalspiel gegen Borussia Mönchengladbach im August beendet, um sich ausschließlich der Aufgabe als Sportlicher Leiter des BSC zu widmen. „In den letzten Wochen war unser Kader aber arg gebeutelt, deshalb musste ich mich zur Verfügung stellen“, sagt der 34-Jährige. Am kommenden Spieltag sei seine Berufung allerdings „nicht nötig“. Dann sollte der Kader wieder besser bestückt sein. Es wäre ja auch zu schön gewesen: Am Sonntag empfangen die Hastedter den FC Oberneuland.

„Wir sind Werder Bremen“, ist ihr größter Hit. Ob die Band Afterburner ihn am 30. Dezember aufführen wird, ist allerdings fraglich. Schließlich ist das Bremen-Liga-Team der Grün-Weißen nur einer von acht Teilnehmern des Lotto-Masters um den Sparkasse-Bremen-Cup in der ÖVB-Arena. Aber Afterburner wird schon wissen, was zu tun ist. In jeden Fall dürfte die musikalische Einlage der Coverband für ein Highlight des Budenzaubers am Jahresende sorgen.

Der ehemalige Oberneuland-Trainer Sven Meinecke arbeitet als Lehrer am Gymnasium Links der Weser, einer Eliteschule des Fußballs. Sein Fachwissen fruchtet offenbar, denn die Jungenmannschaft der Zehn- bis Zwölfjährigen siegte beim DFB-Schul-Cup in Bad Blankenburg gegen Bayern mit 2:1 und darf sich jetzt beste deutsche Schulmannschaft der Wettkampfklasse IV nennen. Und Lehrer Meinecke ist stolz auf seine Trainer Maximilian Otto und Jan-Claas Alexander.


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Leserkommentare
Michalek am 20.10.2019 17:37
Schüler brauchen keine Erhebungen und sie sollten nicht als Versuchskaninchen herhalten müssen.

Grundschüler brauchen Unterricht, der ...
aguahorst am 20.10.2019 16:55
In der Nähe von Wilhelmshaven baut man neue Kavernen, um damit Geld zu verdienen. In Bremen will man sie verfüllen und stilllegen.....was passiert ...