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BSV muss auf Panzenberg-Rückkehr warten

Stefan Freye 09.10.2019 0 Kommentare

Volle Hütte am 19. April im Stadion am Panzenberg, als der Bremer SV das Duell gegen Oberneuland 2:1 gewann. Jetzt wird wohl erst wieder 2020 dort gespielt.
Volle Hütte am 19. April im Stadion am Panzenberg, als der Bremer SV das Duell gegen Oberneuland 2:1 gewann. Jetzt wird wohl erst wieder 2020 dort gespielt. (Christina Kuhaupt)

Eigentlich war dieser Tage die Rückkehr geplant. Aber ob die Kicker des Bremer SV in 2019 tatsächlich noch einmal auf dem Panzenberg antreten, erscheint derzeit sehr ungewiss. „Wir werden ihn sicher nicht kaputtmachen“, sagt Ralf Voigt, der Sportliche Leiter. Im Sommer war der Rasen des Stadions erneuert und mit einer Drainage versehen worden. Seitdem erholt sich die Spielfläche, während der amtierende Bremen-Liga-Meister am Hohweg antritt. Nun würde eine längere Trockenperiode vielleicht noch die ein oder andere Partie am „neuen“ Panzenberg zulassen. „Er hält mit der Drainage auch ganz andere Belastungen aus“, sagt Ralf Voigt. Ein Risiko will der BSV allerdings nicht eingehen, und so läuft es derzeit darauf hinaus, dass sich der Bremer SV und sein Panzenberg erst im kommenden Jahr wiedersehen.

Das Viertelfinale des Lottopokals steht, und es hält ein absolutes Highlight bereit: Am 31. Oktober (13 Uhr) stehen sich der TuS Schwachhausen und der FC Oberneuland gegenüber. „Das Topspiel im Viertelfinale“, sagt FCO-Coach Kristian Arambasic. Auch sein Kollege Benjamin Eta weiß um die Bedeutung des Duells zwischen dem Zweiten der Bremen-Liga und dem aktuellen Spitzenreiter: „Es ist ein Spiel, und es geht um alles, kein Unentschieden, keine Revanche.“ An einem „richtig guten Tag“ rechnet sich der TuS-Trainer auch etwas aus gegen den Topfavoriten. Allerdings findet Eta auch: „Es ist superschade, dass die Runden nicht gelost wurde.“ Da die Paarungen bereits vorher festgestanden hatten, war ihm bereits vor der letzten Runde klar gewesen, dass es voraussichtlich zum Topspiel kommen würde. „Das nimmt ein wenig die Spannung“, so Eta. Für spannende Spiele im Viertelfinale ist dagegen gesorgt. Die drei anderen Partien: SV Hemelingen – Blumenthaler SV, OSC Bremerhaven – SC Borgfeld (beide 30. Oktober, 18.30) sowie FC Huchting – ESC Geestemünde (31. Oktober, 14.30 Uhr).

Die Sonne lachte über der idyllischen Anlage des TSV Hasenbüren. Perfekte Bedingungen für den großen Tag: Der Verein vom Weserdeich feierte am Wochenende den 60. Geburtstag seiner Fußballabteilung. Mit dabei: Johann „Jonny“ Rullhusen, langjähriger Mitarbeiter des Bremer Fußball-Verbandes und TSV-Gründungsmitglied von 1959, sowie BFV-Präsident Björn Fecker. Daneben kamen zahlreiche Offizielle des Verbandes und benachbarter Vereine zur Gratulation. „Wir wünschen uns einen Kunstrasenplatz, ansonsten sind wir sehr zufrieden“, meinte Jan Wolpmann, Vizepräsident des TSV Hasenbüren beim Festakt an der „Bude“. Vom kleinen Vereinsheim aus beobachteten Gäste und Zuschauer, dass aber selbst an einem Ehrentag nicht alles rundlaufen muss: Angesichts einer 0:3-Heimniederlage gegen Tura verpasste die 1. Herren den Sprung an die Tabellenspitze der Landesliga. Als Dritter hält sich der Aufsteiger allerdings ziemlich gut in der Tabelle – und das passte dann ja auch wieder ziemlich zum runden Geburtstag.

Schon wieder? An diesem Freitag empfängt der FC Oberneuland die BTS Neustadt zum Heimspiel in der Bremen-Liga – nachdem der Spitzenreiter bereits im September vier Partien in Folge auf der heimischen Anlage absolviert hatte. Tatsächlich geht aber alles mit rechten Dingen zu. Vor der stattlichen Serie – mitverursacht durch einen Heimrecht-Tausch mit dem Bremer SV – hatte der FCO bereits drei Auswärtsspiele und nur ein Spiel am Vinnenweg ausgetragen. Deshalb gibt es neben dem Arambasic-Team derzeit auch acht weitere Bremen-Ligisten mit jeweils fünf Heimspielen.

Einen einstelligen Platz hatten sie angepeilt. An Ende belegte die weibliche U 18-Auswahl des Bremer Fußball-Verbandes den elften Rang unter den 22 Teilnehmern des DFB-Sichtungsturniers in Duisburg – allerdings punktgleich mit dem Achten des Wettbewerbs. Trainer Thorsten Westenberger zog also ein positives Fazit: „Der Mannschaft muss man großen Respekt vor der Teamleistung über alle vier Partien hinweg zollen.“ Nach dem 1:0 zum Auftakt gegen Baden war Bremen gleich auf Westfalen getroffen. Nachdem die BFV-Auswahl mit 1:2 gegen den ungeschlagenen Turniersieger verloren hatte, schloss sich gegen Niedersachsen eine weitere knappe Niederlage an (1:2). Erst im letzten Turnierspiel blieb das Team beim 2:0 gegen Sachsen-Anhalt siegreich. Einen Erfolg landete schließlich auch Tuana Keles, eine von zahlreichen Kickerinnen des SV Werder: Sie wurde zur besten Spielerin des Turniers gewählt und nominiert für die U 17-Nationalmannschaft.


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Leserkommentare
Gissmo am 23.10.2019 09:36
Danke für die konstruktive Antwort, man kann sich scheinbar ja doch noch ohne Beleidigungen hier im Kommentarbereich austoben, so machts doch allen ...
RalfBlumenthal am 23.10.2019 09:28
Was macht ein Ortsamtsleiter, der seinen Willen nicht bekommt ?
Er macht nichtöffentlich, was öffentlich gehört !
So geht das nicht, Herr ...