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Eisbären Bremerhaven gewinnen erneut

Marc Gogol 01.05.2019 1 Kommentar

Armani Moore sorgte beim Sieg gegen Ludwigsburg für die meisten Punkte der Bremerhavener.
Armani Moore sorgte beim Sieg gegen Ludwigsburg für die meisten Punkte der Bremerhavener. (Sven Peter (hansepixx.de))

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, verrichten die Eisbären Bremerhaven ihren Dienst in der Basketball-Bundesliga offensichtlich mit großer Freude. Im vergangenen Jahr sicherten sie sich am Maifeiertag mit einem Heimsieg über Gießen am letzten Spieltag der Saison den Klassenerhalt, in diesem Jahr machten sie mit dem 81:75 (38:39)-Heimerfolg über den Play-Off-Kandidaten MHP Riesen Ludwigsburg einen großen Schritt für den erneuten Ligaerhalt.

Es war der nunmehr fünfte Heimsieg in Folge, rechnet man die Partie am vergangenen Sonntag gegen die BG Göttingen in der Bremer ÖVB-Arena mit hinzu. Das „Humba, humba, tätärää, …“ vor den knapp 2700 euphorischen Zuschauern in der Stadthalle Bremerhaven nach der Schlusssirene haben sich die Eisbären-Spieler mit einer couragierten und kämpferischen Leistung redlich verdient. „Bremerhaven hat disziplinierter gespielt und solide verteidigt.

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Am Ende hat die Mannschaft von Michael Mai verdient gewonnen“, attestierte Ludwigsburgs Headcoach John Patrick seinem ehemaligen Auszubildenden. Eisbären-Trainer Michael Mai hatte einst seine A-Trainerlizenz unter John Patrick erworben. Für Michael Mai war es „ein besonderer Tag, das erste Mal gegen seinen Mentor antreten zu dürfen“.

Rückstand gedreht

In der Tat triumphierten die Bremerhavener letztlich, weil sie gieriger auf den Erfolg waren, was nicht zuletzt die Vorlagen der Konkurrenz im Abstiegskampf, Crailsheim, Mitteldeutscher BC und BG Göttingen,  mitzuverantworten hatten. Sie alle verloren nämlich ihre Partien, Bremerhaven bleibt nun zwar Tabellensechzehnter, hat aber mit dem MBC und Göttingen punktemäßig gleichgezogen. „Um ganz sicher zu sein, brauchen wir noch einen Sieg“, sagte Michael Mai. Und der soll am  Sonnabend im letzten Heimspiel gegen die Fraport Skyliners aus Frankfurt (20.30 Uhr) eingefahren werden.

Mann des Spiels war, und da stimmten beide Coaches überein, Adrian Breitlauch. Er drehte den letzten Bremerhavener Rückstand von 51:53 im dritten Viertel mit zwei Dreiern in Folge, versenkte dazu einen Bonusfreiwurf und legte zu Beginn des vierten Viertels mit zwei weiteren Körben nach. Dieses 62:58 baute Chris Warren anschließend auf 66:61 aus, eine Führung, die später Armani Moore mit sieben Zählern in Folge zum 79:71 manifestierte. Auch wenn die Eisbären bis zum Schluss mit ihrer Freiwurf-Ausbeute zu kämpfen hatten, sie brachten diesen Vorsprung recht sicher ins Ziel.

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„Adrian kämpft, ist schlau und macht alles, was er kann. Er spielt mit Herz und heute war sein Tag“, freute sich Michael Mai. Auch dem zweiten „echten“ Bremerhavener, Fabian Bleck, sprach der Eisbären-Headcoach ein großes Lob aus. „Er hat vor allem im dritten Viertel viel Energie gezeigt. Da, wo wir sonst immer ein bisschen nachlässig sind. Seine starken Offensivrebounds, davon einer kurz vor dem Ende, waren mit ein Schlüssel zum Sieg. Der andere war unsere starke Bank.“

Einem recht verschlafenen Spielbeginn folgte ein wesentlich stärkeres zweites Viertel der Eisbären Bremerhaven. Das 0:5 beantwortete Elston Turner mit dem ersten Korb der Gastgeber, und Fabian Bleck mit dem ersten Eisbären-Dreier zum 9:13 ließ den Kontakt nicht abreißen. Anschließend gab es für Armani Moore mehrmals die Chance zum Ausgleich, doch zunächst ließ die Nachverpflichtung einen Freiwurf liegen und vergab direkt im Anschluss eine Dreier-Chance. Überhaupt ließen die Bremerhavener Basketballer in der Endphase der ersten zehn Minuten noch zu viele Möglichkeiten aus, was den 19:24-Rückstand zur Folge hatte. Auch die Freiwurfquote hätte mit vier von neun wesentlich besser sein müssen.

Defensive der Eisbären wusste zu beeindrucken

Daran änderte sich zwar in den zweiten zehn Minuten nichts – sieben Punkte von 17 möglichen standen zur Pause in dieser Kategorie zu Buche – dafür beeindruckte weiterhin die Defensive der Eisbären, wie auch schon teilweise im ersten Viertel. Insbesondere bei den Rebounds, defensiv wie offensiv, zeigten sich die Gastgeber stark. Folglich ließen die Bremerhavener rund viereinhalb Minuten lang keinen Korberfolg der Gäste zu, trafen selbst regelmäßig und drehten die Partie zum zwischenzeitlichen 32:24 zu ihren Gunsten.

Aber der letztjährige BBL-Halbfinalist aus Ludwigsburg ließ sich nicht abschütteln und lag zur Halbzeitpause wieder knapp mit einem Zähler in Front. Doch weil die Gastgeber diesen fünften Heimsieg in Folge so unbedingt wollten, kamen sie gleich zurück. Und dann kam Adrian Breitlauch.

Eisbären Bremerhaven: Warren (14/1 Dreier), Moore (18/2), Canty (1), Breitlauch (13/2), Wimberg, Bleck (11/1), Moten (8/2), Turner (4), Benson (3), Jackson (9).

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Leserkommentare
suziwolf am 23.10.2019 12:39
@peteris:

„🦍-Theater“ - wäre das bessere Wort ?

„halloween and British Exit ...
there‘s not anymore a difference“ ...
Lemurer am 23.10.2019 12:38
Dazu fällt mir nur eins ein:

Ein Krankenhaus ist kein Profit-Center