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Gemeinsame Basketball-Zukunft
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Eisbären Bremerhaven kooperieren mit Basketballern Lesum-Vegesack

Marius Beneke 15.06.2019 0 Kommentare

Setzen auf eine gemeinsame Zukunft (von links): Philip Wollschläger (Vorsitzender Basketball Lesum-Vegesack), Tomasz Kumaszynski (Nachwuchstrainer), Ronny Arnoldt (Lesum-Vegesack), Nils Ruttmann (Nachwuchskoordinator Eisbären) und Christian Kück
Setzen auf eine gemeinsame Zukunft (von links): Philip Wollschläger (Vorsitzender Basketball Lesum-Vegesack), Tomasz Kumaszynski (Nachwuchstrainer), Ronny Arnoldt (Lesum-Vegesack), Nils Ruttmann (Nachwuchskoordinator Eisbären) und Christian Kück (Sportwart Lesum-Vegesack). (Ronny Arnoldt)

Bei den Eisbären Bremerhaven steht derzeit einiges auf dem Prüfstein. Noch immer ist nicht klar, ob sie in der kommenden Saison in der Pro A, der zweiten Basketball-Bundesliga, antreten werden. In die Zukunft schaut man bei den Seestädtern aber trotzdem. Zusammen mit den Basketballern Lesum-Vegesack (BLV) soll für beide Vereine ein Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt werden. In einer Kooperation wollen die Klubs als Partner den Jugendbereich weiter fördern. In einem Drei-­Säulen-Programm sollen neuen und alten Basketballspielern die bestmöglichen Bedingungen zu einer guten Entwicklung gegeben werden.

„In den letzten Jahren ist der Basketball im Bremer Norden etwas eingeschlafen“, sagt BLV-Erstherrentrainer Ronny Arnoldt. Die ganz großen Zeiten, als die aus dem TSV Lesum hervorgegangenen Bremen Roosters noch in der zweiten Liga gespielt haben, liegen eine ganze Weile zurück. Mittlerweile spielt Arnoldts Mannschaft in der Oberliga und sicherte sich in der abgelaufenen Spielzeit den Klassenerhalt. Nun legt der Verein den Fokus auf die Jugendarbeit. „Wir haben mit den Eisbären einen starken Partner für uns gewinnen können“, sagt Arnoldt.

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Die Zusammenarbeit der beiden Partner steht wirtschaftlich nicht infrage. „Der Eisbären Bremerhaven e.V. ist finanziell sehr gesund“, sagt Nachwuchsleiter Nils Ruttmann. Die derzeit unsichere Lage betrifft also lediglich die Arbeit der Eisbären Bremerhaven Marketing GmbH und stellt kein Hindernis für die zukünftige Zusammenarbeit mit den Vegesackern dar.

Zusammen geht man ein Drei-­Säulen-Programm an. Für eine dieser Säulen wollen die beiden Partner unter anderem am Wachstum der Eisbären-Grundschulliga arbeiten. Grundschulen, an denen der BLV derzeit schon Arbeitsgruppen zum Thema Basketball anbietet, wird es so ermöglicht, an einem geregelten Spielbetrieb teilzunehmen. „Unser Ziel ist es, die Liga regional weiter auszuweiten“, sagt Ruttmann. Dabei sei ein Modell im Gespräch, bei dem es mehrere Divisionen gebe, unter anderem eine Staffel für Bremen-Nord und Bremerhaven. Den Kindern soll so ein möglichst kurzer Anfahrtsweg zu Spielen ermöglicht werden. „Wir wollen junge Spieler so schon früh an den Sport binden“, sagt Arnoldt.

Bedarf an Nachwuchsspielern

Junge Talente, die dann auch den Weg in die Halle am Heisterbusch finden sollen. Derzeit gibt es in einigen Jugendteams auch Bedarf an Nachwuchsspielern. „Wir haben in der U 16 und U 18 momentan nur jeweils eine halbe Mannschaft“, sagt Philip Wollschläger, Vorsitzende des BLV. Ein Problem, das auch die Eisbären plagt. „Wir haben letztes Jahr versucht, mit wenigen Spielern in der Landesliga zu starten. Wenn sich dann mal jemand verletzt, wird es sofort eng“, sagt Ruttmann.

Aus diesem Grund melden die Partner im Zuge ihrer Zusammenarbeit je eine gemeinsame U 16- und U 18-Mannschaft für die neue Landesliga-Saison. In der höchsten Spielklasse auf Landesebene soll die Entwicklung von Talenten vorangetrieben werden. Denn klar ist: Mit guten Leistungen können sich die jungen Spieler für das NBBL- und das JBBL-­Team der Eisbären empfehlen und den Sprung in die höchsten Spielklassen schaffen.

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Damit die Spieler für den nächsten Schritt bereit sind, werden im Zuge der letzten Säule des Programms neue Bedingungen eingeführt. Zur neuen Saison werden die Landesligateams in der U 16 und U 18 von hauptamtlichen Eisbären-Coaches übernommen. Ihnen wird dabei ein Trainer des BLV zur Seite stehen. „Es soll vor allem zu einem Austausch der Trainer kommen“, sagt Arnoldt.

Da es viele neue Trainer am Heisterbusch gibt, sollen die Coaches der Eisbären mit ihrer Erfahrung eine neue Trainergeneration weiterentwickeln. Neben dem angestrebten Austausch der Trainer wird es außerdem die Möglichkeit geben, sich als Basketballtrainer lizenzieren zu lassen. Beide Vereine haben also ihre Zukunft im Blick. „Wir legen den Fokus klar auf die Jugend“, sagt Arnoldt.


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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.