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Niederlage gegen die EWE Baskets Oldenburg
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Eisbären Bremerhaven: Viele Erklärungen, keine Lösungen

Marc Gogol 03.01.2019 0 Kommentare

Immer einen Schritt schneller: Der Oldenburger VojdanStojanovski (Mitte) zieht an den Bremerhavenern Jan-Niklas Wimberg (links) und Darnell Jackson vorbei. Die Eisbären kassierten die achte Niederlage in Folge und sind in akuter Abstiegsgefahr.
Immer einen Schritt schneller: Der Oldenburger VojdanStojanovski (Mitte) zieht an den Bremerhavenern Jan-Niklas Wimberg (links) und Darnell Jackson vorbei. Die Eisbären kassierten die achte Niederlage in Folge und sind in akuter Abstiegsgefahr. (Rojahn / NPH)

Eines steht nach der deutlichen 76:99 (28:41)-Niederlage der Eisbären Bremerhaven im Nordderby der Basketball-Bundesliga bei den EWE Baskets Oldenburg fest: Das ansprechende, kämpferisch überzeugende Heimspiel zuvor gegen Alba Berlin war nicht die erhoffte Wende zum Besseren. Die hatte Anthony Canty im Fantalk nach der Berlin-Partie zwar angedeutet, von der Umsetzung scheinen die Eisbären jedoch meilenweit entfernt zu sein.

Die Seestädter blieben nach der Pause völlig chancenlos, obwohl ihr Trainer Dan Panaggio nach dem Kabinengang „zwei, drei Minuten gesehen hatte, in denen wir hart gekämpft haben“. Bereits in den letzten fünfeinhalb Minuten des ersten Viertels ließen die Oldenburger keinen Bremerhavener Feldkorb zu – und waren nach zehn Minuten auf 21:12 davongezogen. Eigentlich war das Spiel schon zu dem Zeitpunkt entschieden und der Rest ein unterhaltsames Oldenburger Schaulaufen.

„Wir haben nach zwei Auswärtsspielen und der ungewohnten Vorbereitung über den Jahreswechsel einige Zeit gebraucht, um unsere Physis zu wecken“, meinte Baskets-Trainer Mladen Drijencic nach der Partie. Ein weiterer Nackenschlag für die Moral der Eisbären, denn gerade in der Anfangsphase konnten sie bis zum 10:10 noch ganz gut mithalten. Aber insgesamt nur runde acht Minuten auf Augenhöhe mit dem Tabellendritten der Liga, das ist viel zu wenig, auch wenn jetzt schon klar ist, dass die Eisbären Bremerhaven auch in dieser Saison wohl nur gegen den Abstieg kämpfen werden. Trainer Dan Panaggio, der zugab, enttäuscht zu sein, fand viele Erklärungen für das Auswärtsdebakel, allein man vermisste die Lösungsansätze.

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„Dann müssen wir sehen, wo wir unsere Punkte herbekommen“

Eine sicherlich ganz entscheidende und so bisher noch nicht gehörte Aussage von Dan Panaggio war die folgende: „Wir hängen ganz wesentlich von Chris Warren ab und davon, dass er eine Menge Punkte erzielt. Er hat heute Abend offensichtlich kein gutes Spiel abgeliefert, und dann müssen wir sehen, wo wir unsere Punkte herbekommen.“ Chris Warren stand fast 32 Minuten auf dem Parkett und markierte vier Feldkörbe sowie zwei Freiwurf-Zähler. Aus der Entfernung versuchte es der Bremerhavener Aufbauspieler dreimal und traf mit keinem seiner Würfe. Noch gegen Berlin war Chris Warren heißgelaufen, setzte fünf von sieben Dreiern durch die Reuse und hatte am Ende stolze 29 Punkte auf seinem Scorer-Konto.

Es gab in der EWE Arena von Oldenburg aber keinen Eisbären, der die schlechte Leistung des Point Guards auszugleichen vermochte. „Berlin war aber ein Heimspiel“, gab Dan Panaggio, angesprochen auf diesen Vergleich, zu bedenken. Trotzdem brauchen die Eisbären unbedingt einen zuverlässigen Korbschützen, denn sich nur auf Chris Warren zu verlassen, wäre fahrlässig. Am besten schon im nächsten Auswärtsspiel bei der nur einen Sieg vor der Bremerhavenern rangierenden BG Göttingen am kommenden Sonnabend.

Eisbären Bremerhaven: Warren (10), Canty (8), Breitlauch, Wimberg (4), Bleck (6), Turner (19/2 Dreier), Benson (6), Bojang, Jackson (15/2), Brown (8/2).


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Leserkommentare
onkelhenry am 19.10.2019 18:12
74 Jahre SPD!

Nirgendwo ist die Kluft zwischen arm und reich größer.
Schlechte Wirtschaft, schlechte Bildung ... von vielen ...
peteris am 19.10.2019 17:47
Das Affentheater geht also in die nächste Runde. ...