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Handball-Landesliga: Grambke-Oslebshausen verliert zu Hause 34:45 gegen Daverden
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Geschichtsträchtige Niederlage

Olaf Kowalzik 21.09.2017 0 Kommentare

Bischof wirft in Bedrängnis
Auch Routinier Björn Bischof (am Ball) konnte die deutliche 34:45-Niederlage des SV Grambke-Oslebshausen nicht verhindern. (OLAF KOWALZIK BREMEN +494216447123 und Olaf Kowalzik, Olaf Kowalzik)

Die Zuschauer waren in der Begegnung des dritten Spieltags jedenfalls akut schleudertraumagefährdet, da in diesem Spiel im Schnitt alle 46 Sekunden ein Tor gefallen war. Das scheint beim SVGO auf jeden Fall zum neuen Trend zu werden, da er neben reichlich selbst erzielten Treffern bereits 112 Gegentore (Schnitt 37 Tore) kassiert hat.

Das konnten offenbar auch die beiden Routiniers Malo Rosemeier und Björn Bischoff nicht verhindern, von denen sich ihr Coach eine Stabilisierung der Abwehr erhofft hatte. Aber wie sollten sie das auch schaffen, wenn der Gastgeber reihenweise ungestüm angreift und daher genauso schnell wieder den Rückwärtsgang einschalten muss? Dadurch kamen die Niedersachsen des Öfteren über die erste Welle oder auch die sogenannte schnelle Mitte zum Torerfolg.

„Wir waren in der Deckung zu zaghaft und haben zu viele Gegentore kassiert“, bemängelte der SVGO-Trainer Holger Langer. Egal, welche Formation er auch gewählt hatte: von der defensiven 6:0-Variante über die 5:1- und 4:2-Formation bis hin zur einfachen Manndeckung zeigte kein Mittel durchschlagenden Erfolg. „Das war mir hinten zu wenig, da müssen wir in den nächsten Spielen zulegen“, forderte der Coach.

Lange Zeit hatte es gegen Daverden nach einem knappen Duell ausgesehen, denn der Gastgeber saß den Niedersachsen bis zum 14:15 von Felix Fuchs fest im Nacken (21.). Nach dem 15:17 von Philip Schmidt fiel er aufgrund einer Zeitstrafe auf 15:20 und bis zur Pause weiter auf 18:23 zurück. Den Sechs-Tore-Rückstand konnte der SVGO sofort nach dem Wiederanpfiff durch die Tore von Philip Schmidt, Björn Bischof und Adrian Rüttjerott auf 20:23 verkürzen (32.). Womit zum Abschluss des gut besuchten Fan-Tages der Handballabteilung zumindest noch ein wenig Hoffnung aufkeimen durfte.

Vier Minuten später war es um die Hausherren geschehen. Sie trafen nach dem 24:27 von Igor Hergert kaum noch ins Schwarze und gerieten vorentscheidend mit 26:34 ins Hintertreffen. Dabei hätte den Bremern eigentlich das hohe Tempo zugute kommen müssen, da die Gäste aus ihrem Stammkader nur sechs Spieler mitgenommen hatten. Vier weitere Akteure füllten den TSV-Kader auf. Dafür schenkte ihnen der starke Rückraumspieler Lajos Meisloh 17 Tore ein. „Meine Jungs hatten trotz des hohen Rückstands nie aufgehört, nach vorne zu arbeiten. Da waren wir Daverden beinahe ebenbürtig“, meinte Holger Langer. Für die Abwehr galt das definitiv nicht.

SV Grambke-Oslebshausen: Mühlbauer Entelmann; Langer, P. Hinrichs (3), Bischof (8), Rosemeier, Kraft, Rüttjerott (7/2), Schmidt (3), Hägermann (4), Hergert (3), Fuchs (6).


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Leserkommentare
AnnFF am 23.10.2019 10:29
Diese Parkplatz-Diskussion wird nicht nur zu Freimarktzeiten geführt. Es ist nur während dieser Tage besonders dramatisch. Dramatisch, weil selbst ...
alterwaller am 23.10.2019 10:09
Wie ? Jetzt soll man zum parken sogar in die Innenstadt in die Parkhäuser ? Wie gut ist es doch das sich die autofreie Innenstadt noch nicht ...