Wetter: bedeckt, 9 bis 15 °C
Eishockey
Der Artikel wurde zur Merkliste hinzugefügt.
Die Merkliste finden Sie oben links auf der Seite.

Keine Verteidigung, keine Punkte

Mats Vogt 24.02.2019 0 Kommentare

Fischtown-Trainer Thomas Popiesch war so gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Pinguins in Wolfsburg.
Fischtown-Trainer Thomas Popiesch war so gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Pinguins in Wolfsburg. (nordphoto/Ewert)

Die Fischtown Pinguins stecken weiter in einem Formtief, der Sieg am Freitagabend gegen Krefeld war offensichtlich nur ein Zwischenhoch. Am Sonntagnachmittag wurden die Bremerhavener vom bis dato Tabellendreizehnten der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) in die harte Realität zurückgeholt. Gegen die Grizzlys aus Wolfsburg hagelte es am Ende eine deutliche 0:4 (0:1,0:3,0:0)-Auswärtsniederlage. 3391 Zuschauer sahen im Allerpark einen enttäuschenden Auftritt der Pinguins, die erneut auf ihre verletzte Stammdefensive um Kapitän Mike Moore verzichten mussten. 

Eigentlich sind die Grizzlys aus Wolfsburg in dieser Saison der Lieblingsgegner der Bremerhavener, gegen keine andere Mannschaft spielten die Pinguins bisher erfolgreicher. Die vergangenen drei Begegnungen hatte das Team von Trainer Thomas Popiesch alle für sich entscheiden können. Dabei dürfte den Bremerhavenern vor allem das letzte Aufeinandertreffen in besonderer Erinnerung geblieben sein. Vor etwas mehr als zwei Monaten schafften sie gegen die Niedersachsen Historisches. Mit einer Machtdemonstration gelang den Pinguins ein eindrucksvoller 8:1-Erfolg – noch nie gewannen sie in der DEL höher.

In Wolfsburg eröffnete sich gleich von Beginn an ein temporeiches Eishockey-Spiel, beide Mannschaften wirkten frisch und agil. Die Anfangsphase war von vielen Torchancen geprägt, jedoch mit dem besseren Start für die Gastgeber. Wolfsburg nutzte schon in der siebten Minute eine Unaufmerksamkeit der Bremerhavener eiskalt aus. Einen schnell vorgetragenen Angriff konnte Jeremy Welsh zum 1:0 veredeln. Die beste Gelegenheit für die Pinguins ließ Mike Hoeffel nur wenige Sekunden vor der ersten Pause liegen. Der Amerikaner scheiterte aus kurzer Distanz an den starken Reflexen des gegnerischen Torhüters.

Im zweiten Durchgang diktierten die Wolfsburger das Spielgeschehen, Bremerhaven fand überhaupt nicht mehr statt. Plötzlich bekam Pinguins-Torhüter Tomas Pöpperle jede Menge zu tun. Der Tscheche hielt dem hohen Druck aber nur drei Minuten lang stand, dann musste er erneut den Puck aus dem eigenen Netz fischen. Die Grizzlys führten mit 2:0 (23.) und ließen auch in der Folgezeit nicht nach. Spielend leicht bauten sie ihren Vorsprung weiter aus. Spencer Machacek (26.) und Jeremy Welsh (32.) sorgten mit ihren Toren zum 4:0 für die Entscheidung.


Sporttabellen & Ergebnisse
Sporttabellen & Ergebnisse

Welcher Verein wann in Bremen oder der Region spielt und wie die Begegnung ausgegangen ist, erfahren Sie in unserem Tabellenbereich. Auch die Ergebnisse der Spiele der höheren Ligen finden Sie dort.

Lokalsport im Überblick

Sport in Bremen: Meldungen aus Bremen und den Stadtteilen

 

Die Norddeutsche: Sport aus Bremen-Nord, Schwanewede, Elsfleth, Berne und Lemwerder

 

Osterholzer Kreisblatt/Wümme-Zeitung: Sport aus Hagen, Hambergen, OHZ, Ritterhude, Gnarrenburg, Worpswede, Tarmstedt, Lilienthal, Grasberg

 

Achimer Kurier/Verdener Nachrichten: Sport aus Achim, Verden, Ottersberg, Oyten, Sottrum, Rotenburg, Langwedel, Thedinghausen, Kirchlinteln, Dörverden

 

Regionale Rundschau/Syker Kurier: Sport aus Stuhr, Weyhe, Syke, Bassum, Bruchhausen-Vilsen

 

Delmenhorster Kurier: Sport aus Delmenhorst, Hude, Ganderkesee, Dötlingen, Harpstedt, Wildeshausen

Sport aus der Region
Sport aus der Region
Leserkommentare
theface am 18.10.2019 20:54
Das kann so nicht stimmen, sonst wären SPD und Grüne ja nicht mehr in der Landesregierung.
Opferanode am 18.10.2019 20:48
Ich hatte die gleiche Frage. Aber eine vernünftige Antwort würde mir besser gefallen, als so schulmeisterlich daherzukommen, mit der Aufforderung, ...