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Radke zieht es nach Thailand

Stefan Freye 17.04.2019 0 Kommentare

Heute fünfte Liga in Deutschland, morgen – vielleicht – erste Liga  in Thailand: Stürmer Danny Radke vom OSC Bremerhaven.
Heute fünfte Liga in Deutschland, morgen – vielleicht – erste Liga  in Thailand: Stürmer Danny Radke vom OSC Bremerhaven. (Kai Martin Ulrich)

Diesmal geht‘s deutlich früher los: Das Lotto-Pokalfinale zwischen dem FC Oberneuland und dem Bremer SV am 25. Mai wird bereits um 10.30 Uhr angepfiffen. Der Hintergrund: Die ARD überträgt an diesem Tag diverse Sportveranstaltungen, neben dem DFB-Pokalfinale am Abend auch am Mittag ein internationales Formel E-Rennen in Berlin. Aus diesem Grund mussten die ersten Landespokal-Endspiele nach vorn verlegt werden. Am Morgen wird nun eine Konferenz der Partien aus Bremen, Hamburg, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern zu sehen sein. Da die Männer so früh starten im Stadion Obervieland, weichen die Frauen auf den Vortag aus: Um 18.30 Uhr wird am 24. Mai an gleicher Stelle das Finale zwischen dem ATS Buntentor und dem TuS Schwachhausen ausgetragen.

Neues von Mansur Faqiryar: Der ehemalige Keeper des FC Oberneuland und des VfB Oldenburg arbeitet derzeit als Torwarttrainer beim Bremer SV. „Es macht Spaß, und deshalb werde ich sicher bis zum Saisonende bleiben“, sagt der 33-Jährige. Ob sein Engagement über die Saison hinaus geht, ist dagegen noch offen. Der einstige afghanische Nationaltorhüter (Südasienmeister 2013) orientiert sich derzeit nämlich neu. Nachdem er sich mit der Mansur Faqiryar Foundation im humanitären Bereich etabliert hat, sucht Faqiryar nun einen Job als Wirtschaftsingenieur. Er würde natürlich gern in Bremen bleiben, ist aber flexibel – und von der neuen Arbeitsstelle ist am Ende auch abhängig, wie es mit ihm und dem Bremer SV weitergeht.

Derzeit kursiert ein Gerücht durch Bremen. Es heißt, im Gegensatz zur Aufstiegsrunde in diesem Sommer – dessen Teilnehmer erst in einem heißen Duell zwischen dem FC Oberneuland und dem Bremer SV ermittelt wird – würde der Bremer Meister im nächsten Jahr direkt aufsteigen. „Aber das ist falsch“, sagt Jürgen Stebani, Spielausschussvorsitzender des Norddeutschen Fußball-Verbandes. In 2020 wird es deshalb laufen wie bisher: Nur der niedersächsische Meister steigt direkt auf, der Vizemeister des größten Verbandes tritt in einer Relegation gegen den 15. der Regionalliga Nord an, und die Vertreter aus Bremen, Hamburg und Schleswig-Holstein ermitteln in einer Aufstiegsrunde zwei weitere Aufsteiger. Was sich ändert: Im kommenden Jahr ist der Meister der Regionalliga Nord direkt für die 3. Liga qualifiziert. Aber das dürfte wohl selbst bei einem optimalen Saisonverlauf nicht von Bedeutung sein für den möglichen Bremer Aufsteiger dieses Jahres.

Drei Niederlagen und ein Sieg – die weibliche U 16-Auswahl des Bremer Verbandes kehrte nur mit dem 19. Platz vom Sichtungsturnier in Duisburg zurück. „Insgesamt haben wir zweieinhalb gute Spiele gemacht, und auch spielerisch gab es teilweise echt schöne Momente“, so Auswahltrainer Thorsten Westenberger. Sein Team hatte zunächst gegen Mittelrhein (3:4) verloren, gegen Brandenburg (1:0) einen Sieg gelandet und schließlich Niederlagen gegen Südwest (0:2) und Hamburg (0:3) kassiert. Die begehrten Sichtungen gab es trotzdem: Tuana Keles wurde für ein Länderspiel nominiert, und Torhüterin Lenja Kenstel zum Torwartstützpunkt eingeladen.

Er trifft, wie er will. Aber wie lange noch in Bremerhaven? Beim 2:4 gegen den FC Oberneuland erzielte Winterzugang Danny Radke die Treffer zehn und elf für den OSC. Ob der Stürmer dem Bremen-Ligisten aber auch über die Saison hinaus erhalten bleibt, erscheint fraglich. Denn Radke ist auf dem Weg in die thailändische 1. Liga. „Wenn das klappt, mache ich es auf jeden Fall“, sagt der 25-Jährige. Er hatte bereits im Dezember einen Monat lang in Asien vorgespielt und offenbar einen guten Eindruck hinterlassen. Nun soll jedenfalls das Interesse an einer Verpflichtung bestehen. „Allerdings muss noch ein Platz im Ausländerkontingent frei werden“, so Radke. Lassen sich die Hürden beseitigen, möchte er ab dem Sommer in Thailand Fußball spielen.

Torlos endete ein Testspiel zwischen dem FC Oberneuland und der SV Hemelingen. „Wir wollten Spielern, die zuletzt wenig oder überhaupt nicht zum Einsatz kamen, Spielzeit geben“, sagt FCO-Coach Kristian Arambasic. So war auch das Ergebnis für ihn „zweitrangig“. Dabei enttäuschte der FCO keineswegs, hatte er es doch mit einem ernstzunehmenden Gegner zu tun. Die SV Hemelingen führt die Landesliga schließlich mit großem Vorsprung an. Für Kristian Arambasic steht sie sogar als kommender Bremen-Ligist fest: „Mit Hemelingen kommt erneut ein starker Aufsteiger dazu.“


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Leserkommentare
suziwolf am 21.10.2019 12:01
Warum dieser einfache Hinweis
auf www.spiegel.de
[ ,auf Erweiterung der Information‘ ]
mit „👎“ bewertet wird,
erklärt sich ...
peteris am 21.10.2019 12:00
Bundesaußenminister
Maas: Türkische Offensive nicht mit Völkerrecht im Einklang.

Für "Diktatoren" wie Putin,Erdogan usw. gibt es ...