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Segel-Bundesliga
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Saisonauftakt unter Extrembedingungen

Jörg Niemeyer 06.05.2019 0 Kommentare

Teamkapitän Jan Seekamp vom Wassersportverein Hemelingen.
Teamkapitän Jan Seekamp vom Wassersportverein Hemelingen. (Karsten Klama)

Zwei Grad Lufttemperatur und zeitweise extreme Hagelstürme: Der erste Spieltag in der Segel-Bundesliga verlangte den 18 Crews auf dem Starnberger See Durchhaltevermögen ab. „Am zweiten Wettkampftag haben etliche Boote den Gennaker runtergenommen, um sicher ins Ziel zu kommen“, sagte der Teamkapitän des WV Hemelingen (WVH), Jan Seekamp. Die Gefahr, mit gesetztem Vorsegel zu kentern, war vielen Seglern einfach zu groß.

Tobias Teichmann, der mit Steuermann Maximilian Müller, Lisa Schäke und Daniel Labhart im Boot der Segelkameradschaft Das Wappen von Bremen (SKWB) saß, sprach von „einem schweren Saisonauftakt“ – erst recht vor dem Hintergrund, dass die SKWB ein noch relativ unerfahrenes Team in die Rennen geschickt hatte. „Wir haben viel gelernt“, sagte Teichmann. Und das offenbar schnell. Denn in den vier Rennen des Schlusstages belegte die SKWB unter jeweils sechs Booten die Ränge drei, vier, zwei und drei. „Insgesamt hat sich das Team gut gemacht“, lobte der langjährige Teammanager Christoph Peper das Quartett, das mit 67 Punkten trotzdem nicht über Rang 16 hinauskam. Zur Erklärung: Jedes Boot startet pro Spieltag in 16 Rennen. Der Sieger eines Rennens erhält einen Punkt, der Zweite zwei, der Sechste sechs. Aus der Summe nach 16 Rennen ergibt sich die Rangfolge des Spieltags.

Während die SKWB schon froh über den frühzeitigen Klassenerhalt wäre, haben die Hemelinger ganz andere Ambitionen. Sie träumen von Platz drei im Endklassement und der erneuten Qualifikation für die Champions League. Dass diese Zielsetzung nicht überzogen ist, bewiesen Steuermann Carsten Kemmling, Eike Martens, Markus Maisenbacher und Torben Wittor mit ihrem fünften Platz in Starnberg. Dabei hatte der WVH am ersten Tag eine Disqualifikation kassiert – besonders ärgerlich, weil die Crew nach Frühstart umgekehrt war, um das Rennen neu aufzunehmen. Aber dabei waren die Bremer nicht weit genug zurückgesegelt, sodass sie sieben Punkte für die Disqualifikation statt zwei als vermeintlicher Zweiter des Rennens kassierten. Mit fünf Punkten weniger wäre der WVH in Starnberg Spieltagszweiter geworden.


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Leserkommentare
peteris am 23.10.2019 11:44
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suziwolf am 23.10.2019 11:40
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