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Kommentar über Fußball-TV-Rechte
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Zurück in die Kneipe

Mathias Sonnenberg 18.07.2019 1 Kommentar

Der Streaming Anbieter DAZN hat Eurosport die Lizenz bis 2021 abgekauft.
Der Streaming Anbieter DAZN hat Eurosport die Lizenz bis 2021 abgekauft. (Jan Woitas /dpa)

Niemand wird behaupten, dass der Marsch durch den Dschungel der TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga jetzt übersichtlicher geworden ist. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt noch immer ziemlich viele Spiele, die ARD hat die Sportschau, das ZDF das Aktuelle Sportstudio. Und jetzt mischt plötzlich auch noch DAZN (sprich: Däsouhn) mit. 30 Freitagsspiele, fünf Sonntags- und fünf Montagsspiele darf der kostenpflichtige Streaming-Anbieter übertragen, weil er dem bisherigen Rechteinhaber Eurosport die Lizenz bis 2021 abgekauft hat. Dann werden die TV-Rechte neu vergeben. Und schon jetzt hat die Schlacht um das wertvollste deutsche Gut begonnen: die Fußball-Bundesliga.

Für die Vereine und Spieler ist der DAZN-Einstieg ein gutes Zeichen. Seit 2016 sind die Briten am Markt, bieten hunderte Live-Spiele pro Woche aus aller Welt. Live-Bilder aus der Bundesliga fehlten bislang. Das ändert sich jetzt. Und natürlich werden die Briten alles daran setzen, in zwei Jahren das ganz große TV-Bundesliga-Paket zu kaufen. Das geht natürlich nur mit viel, viel Geld, das in den Kassen der Klubs und damit der Fußball-Profis landet.

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Für die Fans aber wird der TV-Fußball teurer. Das zeigt schon das neue Abomodell, das DAZN jetzt veröffentlicht hat. Und komplizierter, denn erstmals wird Fußball in Deutschland exklusiv von einem Streaming-Anbieter gezeigt. Ein kalkulierter Tabubruch der Deutschen Fußball Liga, der viele ältere Fußballfans vor Probleme stellen dürfte: Wer zeigt was und wann? Wie kriege ich das? DAZN ist der Anfang eines neuen Zeitalters.

Der Fußball wird deshalb nicht sterben. Aber der Fan seine Gewohnheiten ändern. Schon jetzt haben Fußball-Kneipen einen regen Zulauf. Wer sich Pay-TV auf dem Sofa nicht leisten kann oder will, muss raus. Und so wird der Fußball wieder zu einem Gemeinschaftserlebnis. Hatten wir doch schon mal, damals, als Fritz Walter über den Rasen rannte und Helmut Rahn die Tore schoss. Die Kneipen waren voll, weil nicht die TV-Rechte teuer waren, sondern die Fernseher. Und Weltmeister sind wir übrigens damals auch geworden – ganz ohne Sky oder DAZN. 


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Leserkommentare
werderfan am 23.10.2019 21:15
Ich versuche das mal kurz für die Demokratiefreunde zu erläutern:
1. Der Umweltausschuss des Beirats Blumenthal tagt am nächsten Montag ...
IhrenNamen am 23.10.2019 21:02
Ich bin mal sehr gespannt wie sich das auf die Spendensumme auswirkt.