Bremer Fußball-Schnack

Mirko Jankowski ist „Mister Viererpack“

Mirko Jankowski hat eine beeindruckende Trefferquote: Der Stürmer der SV Hemelingen traf beim 5:3 gegen den SC Borgfeld ebenso viermal wie beim 7:1-Erfolg über Vatan Sport.
07.10.2020, 05:00
Lesedauer: 3 Min
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Von Stefan Freye

Hinter Mirko Jankowski liegt eine beeindruckende Serie: Der Stürmer der SV Hemelingen traf beim 5:3 gegen den SC Borgfeld ebenso viermal wie beim 7:1-Erfolg über Vatan Sport. Innerhalb von nur sechs Tagen erzielte der 32-Jährige also acht Treffer. „Er ist wirklich super drauf“, sagt Günter Tuncel aus dem SVH-Trainerteam. Für den Spitzenplatz in der Bremen-­Liga-Torjägerliste reichen die intensiven Erlebnisse allerdings nicht: Sie wird angeführt von Luca Mittelstädt und Philip Schönewolf, die jeweils neunmal für den ESC Geestemünde trafen. Auf dem dritten Platz folgt Jankowski gemeinsam mit Kilian Lammers (Blumenthaler SV).


Es passierte nach rund einer Stunde beim 4:3-Heimsieg gegen die BTS Neustadt. „Ich habe einen Pass gespielt, und es hat Knack gemacht“, sagt Alexander Arnhold. Dieses Knack bedeutete: Der Kapitän des Bremer SV brach sich erneut den Mittelfuß. Bereits im März hatte er sich diese Verletzung zugezogen, war danach zweieinhalb Monate ausgefallen. Nun ist dieselbe Stelle betroffen. „Vielleicht ist es also ein Ermüdungsbruch“, so Arnhold. Er will nun die weiteren Untersuchungen abwarten. Dann wird sich zeigen, ob er nochmals einige Monate ausfallen wird. Obwohl keine Operation notwendig ist, dürfte er aber auf jeden Fall lange pausieren müssen. „Die Hinserie ist gelaufen, ich kann es selbst kaum glauben“, sagt der Mittelfeldspieler.


Nachdem er sich mit zahlreichen Fragen zum Thema Corona und Spielbetrieb konfrontiert gesehen hatte, hat sich der Bremer Fußball-­Verband in einem Schreiben an die Vereine gewendet. Dabei stellt der BFV fest, dass die „behördlichen Vorgaben des Gesundheitsamtes“ maßgeblich sind – und nicht etwa der Verband. Werden Spieler als Covid-19-Fall oder Kontaktperson der Kategorie I (erhöhtes Infektionsrisiko) eingestuft, so wird behördlich eine Quarantäne angeordnet. Für Kontaktpersonen der Kategorie II (geringes Infektionsrisiko) gelte in der Regel keine Quarantäne. Sie können am Trainings- und Spielbetrieb teilnehmen. Befinden sich mindestens sieben Spieler oder Spielerinnen einer Mannschaft in Quarantäne, ist die Verlegung einer Partie auf Antrag möglich. Zur Austragung der Partien vor Publikum stellt der BFV fest: „Ob und in welchem Umfang beziehungsweise unter welchen Voraussetzungen Zuschauer zu den Spielen zugelassen werden, legt der Heimverein unter Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und/oder der aktuellen Verfügungslage fest. Dies kann auch innerhalb einer Spielklasse zu verschiedenen Regelungen führen.“ Weitere Informationen unter: www.bremerfv.de/verband/corona


Der FC Oberneuland hat sich mit Stürmer Hilkiah Voigt verstärkt. Fußballerisch war der 20-Jährige in den Leistungszentren von St. Pauli und Holstein Kiel groß geworden. In der letzten Saison hatte er ein halbes Jahr für die SpVgg Drochtersen/Assel und zuletzt für den Hamburger Oberligisten Meiendorfer SV gespielt. „Ein junger talentierter und gut ausgebildeter Offensivspieler, der alle Positionen in der Offensive spielen kann“, sagt FCO-Coach Kristian Arambasic. Da Voigt aber „noch nicht fit“ ist, sei er kurzfristig keine Option.


Eigentlich stehen dem Bremer Fußball-Verband drei Schiedsrichter-Plätze in der Regionalliga Nord zur Verfügung. In dieser Spielzeit wird der BFV allerdings durch vier Unparteiische in der vierten Liga vertreten. Das liegt an Florian Böhm, der aus Bayern nach Bremen gewechselt ist. Da der 30-Jährige bereits in der Regionalliga Süd aktiv gewesen war, gab es keine Probleme mit der Berufung für die entsprechende Spielklasse im Norden. „Er ist ein absoluter Gewinn für die Schiedsrichter“, sagt Uwe Otten, Vorsitzender des Kreisschiedsrichterausschusses Bremen-Stadt. Neben Böhm, der sich dem SC Victoria angeschlossen hat und auch in den Bremer Spielklassen pfeifen wird, treten Yannick Rath (OT Bremen), Simon Rott (Komet Arsten) und Hendrik Duschner (SC Borgfeld) in der Regionalliga Nord an.

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