Bremer Fußball-Schnack

Warum Felix Magath nach Bremerhaven kommt

Der OSC Bremerhaven hat einiges vor: Der Bremen-Ligist strebt die Meisterschaft an und holt Trainer-Urgestein Felix Magath in die Seestadt.
26.08.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Stefan Freye

Der nächste Neuzugang des Bremer SV: Sadrak-Kalemba Nankishi wechselt vom FC Hagen/Uthlede an dem Panzenberg. Während sich der 20-jährige Mittelfeldspieler über den Wechsel zu einem „ambitionierten Verein“ freut, deutet sein neuer Trainer eine Liebe auf den zweiten Blick an. „Beim ersten Probetraining konnte er uns noch nicht komplett überzeugen, doch in der zweiten Einheit zeigte er, was er für ein Potenzial hat“, sagt Benjamin Eta. Er sieht die Trümpfe des Neuzugangs vor allen in „Technik und Schnelligkeit“. Bevor Nankishi 2019 zum Oberligisten nach Hagen/Uthlede gewechselt war, hatte er für die Juniorenteams des JFV Nordwest (Oldenburg) und des JFV Bremerhaven gespielt.


Sein Name ist wahrlich kein unbekannter: Bis zum Sommer 2019 war Philip Heitmann der Mannschaftsarzt des SV Werder und zuletzt für einige Jahre sogar in verantwortlicher Position für das Profiteam zuständig. Nun wird Heitmann dem Regionalliga-Aufsteiger Atlas Delmenhorst in medizinischer Sicht unter die Arme greifen. Weil in Delmenhorst „mit Hand und Fuß“ gearbeitet werde, war er sich schnell einig geworden mit den Verantwortlichen des neuen Vereins: „Ich habe richtig Lust dazu.“ Allerdings wird Heitmann im Gegensatz zur Arbeit bei Werder nicht auf der Atlas-Bank sitzen. Den Kontakt hatte Benno Urbainski hergestellt, ehemals Betreuer der grün-weißen U 23 und deshalb gut bekannt mit Heitmann.


Der OSC Bremerhaven verstärkt sich mit Spielern des Bremer SV: In Yagmur Horata und Maxwell Appiah gehen gleich zwei Angreifer vom Panzenberg zu den Olympischen. „Damit haben wir eine Mannschaft zusammen, die um die Meisterschaft mitspielt“, sagt Bernd Günther, seit Anfang 2019 Mäzen und Macher des OSC. Der 79-Jährige unterstrich zudem seine Ambitionen: „Wir wollen in die Regionalliga.“ Allerdings bringt Bernd Günther schon ein wenig Geduld mit und setzt den Aufstieg im kommenden Jahr nicht voraus: „Ich kann auch ein, zwei Jahre warten.“ Keinen Aufschub duldete dagegen die Zusammenarbeit mit Trainer-Urgestein Felix Magath: Den ehemaligen Weggefährten gewann Günther, um in naher Zukunft einen Vortrag über sportgerechte Ernährung zu halten. Eingeladen sind dann die erste Herren und andere Interessierte vom OSC.


Klare Kante gegen Corona: Der FC Oberneuland ruft alle Mitglieder zu besonderer Vorsicht auf – mit Hinweisen an die „Rückkehrer aus Risikogebieten“. Es geht dabei vor allem um jene FCO-Kinder, die zuletzt in den vom Robert-Koch-Institut definierten Risikogebieten Urlaub gemacht haben. Deren Eltern sollen die Kids nur dann zum Fußball schicken, wenn diese entweder zwei negative Tests oder eine zweiwöchige Quarantäne vorweisen können. „Das machen gerade viele Vereine, und wir fanden das gut“, erläutert Uwe Piehl. Der Vizepräsident stellt zudem klar, dass dies „natürlich auch an Jugendliche und Erwachsene“ gerichtet ist. „Das ist Teil eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes, zu dem wir uns verpflichtet sehen.“


Es nennt sich Rabauken-Camp und sorgte fünf Tage für Trubel auf der Anlage des Landesbetriebs-Sportverbandes. Rund 25 Kinder trainierten unter Anleitung von zwei Nachwuchscoaches des FC St. Pauli. „Auch im nächsten Jahr weht wieder die Totenkopf-Flagge über der Volkmannstraße“, verspricht Bernd Peter, Vorsitzender der Fachgruppe Fußball im LBSV.

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