Bei Olympia in Tokio auf Rang zwei

Bremer Segler Kohlhoff mit Topstart

Der Bremer Segler Paul Kohlhoff hat einen starken Einstand bei den Olympischen Spielen hingelegt. Gemeinsam mit seiner Partnerin Alica Stuhlemmer liegt er in der Katamaran-Zwischenwertung aktuell auf Rang zwei.
28.07.2021, 11:41
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Von dpa
Bremer Segler Kohlhoff mit Topstart

Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer haben am vierten Regatta-Tag der Olympischen Spiele überzeugt.

Huang Zongzhi

Paul Kohlhoff und Alica Stuhlemmer haben für das herausragende Ergebnis der deutschen Olympia-Segler am vierten Regatta-Tag im Revier vor Enoshima gesorgt. Die Katamaran-Crew stieg am Mittwoch mit Rang fünf in die Serie der Nacra 17 ein, im zweiten Durchgang gelang dem Mixed-Duo sogar ein Sieg.

Bei ihrer Gala in Rennen zwei parierten der 26-jährige Kohlhoff, der aus Bremen stammt, und die 21-jährige Kielerin Stuhlemmer souverän die Dauer-Attacken der argentinischen Olympiasieger Santiago Lange/Cecilia Carranza. Nach zwei Wettfahrten lag das Team aus Norddeutschland mit sechs Punkten und zwei Zählern Rückstand auf die italienischen Favoriten Ruggero Tita/Caterina Banti auf Gesamt-Platz zwei.

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Die 470er-Seglerinnen Luise Wanser und Anastasiya Winkel aus Hamburg und Kiel starteten in ihre Olympia-Premiere mit den Rängen neun und fünf. In der Gesamtwertung fanden sie sich an vierter Position wieder. Im 49erFX der Damen überzeugten Tina Lutz/Susann Beucke (Holzhausen/Strande) als Dritte. Sie arbeiteten sich damit auf Platz sechs im Klassement vor. 

Für die 49er-Segler Erik Heil und Thomas Plößel war ihr zweiter Wettkampf-Tag durchwachsen. Nach dem gelungenem Auftakt einen Tag zuvor fielen sie mit den Rängen 13, 5 und 14 in den drei Rennen auf Gesamt-Platz acht zurück. Die Bronzemedaillen-Gewinner der Olympischen Spiele 2016 blieben vor den beiden Nachholrennen am Donnerstag aber in Schlagdistanz zu den führenden Mannschaften. Darunter zu den Olympiasiegern Peter Burling und Blair Tuke aus Neuseeland auf Platz fünf. Angeführt wird das Feld nach vier Rennen von den Briten Dylan Fletcher/Stuart Bithill.

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