Squash-Bundesliga

Bremer Squasher bleiben Dritter

Aber keine Chance mehr auf die Meisterschaftsendrunde.
18.02.2019, 15:52
Lesedauer: 1 Min
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Von Stefan Freye

Nun besteht endgültig Klarheit: Die Squasher des Bremer SC werden die 1. Bundesliga Nord mit dem dritten Platz abschließen, obwohl noch zwei Spieltage ausstehen. Sie haben aber bereits nach 16 Partien keine Chance mehr, das zweitplatzierte Sportwerk Hamburg einzuholen. Andererseits liegt der BSC nun uneinholbar vor dem Vierten Airport Squash Berlin. Das steht fest, nachdem die Bremer am Wochenende ausgerechnet gegen die beiden Tabellennachbarn angetreten sind.

Dabei unterschieden sich die Duelle allerdings deutlich: Das gewonnene 2:2-Unentschieden bei den Berlinern (zwei Punkte angesichts mehr gewonnener Sätze) war umkämpft, das verlorene 2:2-Unentschieden gegen Sportwerk Hamburg (ein Punkt angesichts weniger Spielpunkte) hatte eher Freundschaftsspielcharakter. „Es ging um die goldene Ananas“, so Teammanager Derek Lawrence. Weil die Hamburger bereits vor dem Duell uneinholbar vorn gelegen hatten, waren beide Teams ohne Druck angetreten. Das Besondere an diesem Heimspiel: Es ging so eng zu, dass angesichts des ausgeglichenen Satzverhältnisses die Punkte entscheiden mussten. In dieser Wertung lagen die Hamburger (130) knapp vor den Bremern (127).

Etwas klarer hatte der BSC das Unentschieden in Berlin für sich entschieden, nämlich mit 8:6 nach Sätzen. „Es wäre mehr drin gewesen“, meinte Derek Lawrence und bezog sich dabei ausdrücklich auf die gesamte Saison. Einmal mehr waren die Bremer mit dem Ziel angetreten, sich über den zweiten Platz hinter dem Paderborner SC für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. Einmal mehr scheiterten sie bei diesem Versuch. „Aber wir jammern auf einem hohen Niveau“, so Teammanager Lawrence.

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