Nach 1:1 bei Union heute gegen Burg Brinkumer SV auf dem richtigen Weg

Brinkum. Frank Thinus war zufrieden. Sein Brinkumer SV hatte in der Partie der Fußball-Bremen-Liga beim FC Union 60 Bremen gezeigt, dass nicht nur das Pokalfinale gegen den FC Oberneuland in den Köpfen der Spieler herumspukt. Anders ausgedrückt: Die Mannschaft kam der Aufforderung ihrer Coaches, die generelle Spannung doch bitteschön bis zum Saison-Höhepunkt am 16. Juni aufrecht zu erhalten, nach. Das 1:1 (0:0) bei den Bremern darf insofern als gelungener Charaktertest durchgehen. "Wir haben uns als Mannschaft gefunden", bestätigte Thinius, der besonders die Reaktion nach dem Rückstand durch Dragan Muharemi (52.) lobte. Vorausgegangen war ein vollkommen unnötiger Fehlpass von Esin Demirkapi, der abgesehen von diesem einen Blackout eine solide Leistung ablieferte. Und der Patzer wurde im Endeffekt ausgebügelt, weil Anil Morkan große Nervenstärke vom Elfmeterpunkt demonstrierte (75.) und Nachwuchskeeper Niklas Frank bewies, das er ein würdiger Stellvertreter von
18.05.2012, 05:00
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Brinkumer SV auf dem richtigen Weg
Von Jens Hoffmann

Brinkum. Frank Thinus war zufrieden. Sein Brinkumer SV hatte in der Partie der Fußball-Bremen-Liga beim FC Union 60 Bremen gezeigt, dass nicht nur das Pokalfinale gegen den FC Oberneuland in den Köpfen der Spieler herumspukt. Anders ausgedrückt: Die Mannschaft kam der Aufforderung ihrer Coaches, die generelle Spannung doch bitteschön bis zum Saison-Höhepunkt am 16. Juni aufrecht zu erhalten, nach. Das 1:1 (0:0) bei den Bremern darf insofern als gelungener Charaktertest durchgehen. "Wir haben uns als Mannschaft gefunden", bestätigte Thinius, der besonders die Reaktion nach dem Rückstand durch Dragan Muharemi (52.) lobte. Vorausgegangen war ein vollkommen unnötiger Fehlpass von Esin Demirkapi, der abgesehen von diesem einen Blackout eine solide Leistung ablieferte. Und der Patzer wurde im Endeffekt ausgebügelt, weil Anil Morkan große Nervenstärke vom Elfmeterpunkt demonstrierte (75.) und Nachwuchskeeper Niklas Frank bewies, das er ein würdiger Stellvertreter von

Tim Meyer (gebrochener Zeh) sein kann.

"Wir müssen jetzt die Motivation bis zum Schluss hochhalten - genau das ist meine Aufgabe als Trainer", erklärt Frank Thinius, dessen Team heute Abend (19 Uhr) auf eigenem Platz auf einen Gegner trifft, für den es um alles geht. Der 1. FC Burg kämpft vehement um den Klassenerhalt, ist aktuell Tabellenvorletzter, aber nur einen Zähler von Rang 14 entfernt. "Die werden viel riskieren und Vollgas geben", glaubt der BSV-Coach deshalb. Generell sei Burg sehr unangenehm zu spielen. "Das haben wir bereits in der Hinrunde feststellen müssen", so Thinius. Er erwartet eine Partie, die sich in erster Linie über das Zweikampfverhalten definiert. Spielerische Feinheiten dürften weniger gefragt sein. "Und die Tagesform wird diesmal ganz entscheidend sein", ist sich Brinkums Trainer sicher. Er wird weiterhin auf Tim Meyer und Andreas Tschongarow verzichten müssen. Janek Piontek (Zerrung) muss ebenfalls passen. Auch der Einsatz von Kevin Müller steht auf der Kippe.

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