Handball-Verbandsligist empfängt HSG Osnabrück zum Kellerduell / Schlichting verstärkt Kader Brinkums Auftrag: nachlegen!

Brinkum. Als eminent wichtig umschrieb Sven Engelmann den jüngsten 33:31-Erfolg gegen den TuRa Marienhafe. Es war der erste nach zuvor fünf sieglosen Spielen in Folge.
07.02.2015, 00:00
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Brinkums Auftrag: nachlegen!
Von Dennis Schott

Als eminent wichtig umschrieb Sven Engelmann den jüngsten 33:31-Erfolg gegen den TuRa Marienhafe. Es war der erste nach zuvor fünf sieglosen Spielen in Folge. Einen wirklichen Nutzen hat der von ihm trainierte Handball-Verbandsligist daraus aber erst dann gezogen, wenn die Brinkumer gegen den Vorletzten HSG Osnabrück am morgigen Sonntag (16.30 Uhr) im Heimspiel nachlegen.

Dieser Auffassung waren sie bereits kurz nach dem jüngsten Sieg gewesen. Natürlich waren sie froh, wieder zwei Punkte eingefahren zu haben, gleichwohl wussten sie, dass dies nur ein erster Schritt aus dem Tabellenkeller heraus war. Erst recht, weil der jüngste Erfolg nicht so gewinnbringend war, wie man es sich erhofft hatte. Die Osnabrücker setzten sich am vergangenen Spieltag nämlich überraschenderweise gegen den ATSV Habenhausen II durch. Auch Engelmann wusste nicht so recht, was er von diesem Ergebnis halten sollte.

Sich darüber den Kopf zu zerbrechen, würde allerdings nichts bringen. Dort anknüpfen, wo man aufgehört hat, lautet die Devise. Engelmann erwartet bei dem Aufeinandertreffen der Kellerkinder ein vor allem in kämpferischer Hinsicht geprägtes Spiel. „Wer die beste Abwehr stellt, gewinnt“, meint der Jahn-Coach. Er kann bei diesem Unterfangen sogar annähernd auf den gesamten Kader zurückgreifen, was überrascht, da man zuletzt personell doch arg auf dem Zahnfleisch ging. Und noch mehr: Mit Daniel Schlichting von der SG Grambke/Oslebshausen erhalten die Brinkumer zudem unverhofften Zuwachs. Ob Schlichting, der zuletzt etwas pausiert hat und in der Rückraummitte beheimatet ist, morgen bereits einsatzfähig ist, steht allerdings noch nicht fest. Es hängt davon ab, ob der Spielerpass bis dahin eingetroffen ist.

Davon will sich Coach Engelmann aber nicht beirren lassen. Das Team, das er aufstellt, genießt sein Vertrauen. „Wir müssen von Spiel zu Spiel denken“, sagt er und will das momentane Tabellenbild gar nicht so sehr in den Mittelpunkt gerückt wissen. Der Trainer des Viertletzten ist guter Dinge, dass das Team nicht wieder weiter abrutscht. Verliert sein Team morgen allerdings, wäre es mit dem Vorletzten punktgleich.

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