Brombeeren machen Kratzer

Mein größter Erfolg war der zweite Rang bei den deutschen Meisterschaften im Sprintorientierungslauf in der Altersklasse Herren 35. Daneben habe ich nach zwei zweiten Plätzen in den beiden vergangenen Jahren die Deutsche Parktour im Sprintorientierungslauf in der Altersklasse Herren 35 gewonnen.
13.12.2017, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von karsten Hollmann

Mein größter Erfolg war der zweite Rang bei den deutschen Meisterschaften im Sprintorientierungslauf in der Altersklasse Herren 35. Daneben habe ich nach zwei zweiten Plätzen in den beiden vergangenen Jahren die Deutsche Parktour im Sprintorientierungslauf in der Altersklasse Herren 35 gewonnen. Außerdem stehen vier Landesmeistertitel zu Buche. Der schönste war dabei der in der Eliteklasse in der Staffel, weil ich diesen zusammen mit den jungen Worpsweder Sportlern Kilian Lilje und Max Sonneborn errang. Das Gefühl, als Team zu gewinnen, war besonders schön.

Ich habe mich auch beim Volkslauf in Gnarrenburg über die zehn Kilometer durchgesetzt. Hier nahm mein sechsjähriger Sohn Constantin erstmalig an einem Kinderlauf teil. Vielleicht tritt er eines Tages in meine Fußstapfen. Die größte Niederlage gab es bei den deutschen Meisterschaften im Langorientierungslauf. Dort lag ich bis kurz vor Ende auf dem zweiten Platz und fiel dann durch einen Orientierungsfehler auf Rang acht zurück. Außer den obligatorischen Kratzern nach jeder Rückkehr aus dem Wald dank der Brombeeren und der Brennnesseln habe ich mich zum Glück nicht ernsthaft verletzt. Beim Orientierungslauf bin ich immer geistig auf sehr hohem Niveau gefordert. Das macht den Unterschied zum normalen Volkslauf aus. Das Orientieren verzeiht keine Nachlässigkeit oder Unkonzentriertheit.

Mein Lieblingsverein in der Fußball-Bundesliga ist der FC Bayern München. Ich wünsche mir mehr Konkurrenz, damit der Langeweile an der Tabellenspitze begegnet wird und auch mal Vereine mit guter Nachwuchs- und Trainerarbeit gefährlich werden können. Ich sehe den Profisport sehr kritisch. Die Kommerzialisierung, die im Fußball auf die Spitze getrieben wird, und die Dopingproblematik, bei der nur die Spitze des Eisberges sichtbar ist, sorgen hier zu Recht für kritische Stimmen und einen schlechten Ruf. Ich freue mich dennoch auf die Fußball-WM, wobei ich nicht an die Titelverteidigung glaube. Ich selbst hoffe auf einen DM-Titel über die Sprintdistanz.

Mein Sportjahr: Bis zum Jahresende präsentieren wir an jedem Werktag einen sportlichen Menschen aus dem Verbreitungsgebiet unserer Zeitung, der über seine spannendsten Momente in seinem ganz persönlichen Sportjahr 2017 berichtet. Am Donnerstag folgt der Grasberger Handballtrainer Jürgen Stanek.

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