Basketball-Bezirksoberliga: SC Wildeshausen mit 75:78 in Ofenerdiek/Sonnabend erstes Heimspiel Brouwer glaubt fest an den Klassenerhalt

Wildeshausen. Nach drei Saisonspielen stehen die Bezirksoberliga-Basketballer des SC Wildeshausen noch immer ohne Sieg da. Auch beim Mit-Aufsteiger SV Ofenerdiek gab es für die Mannschaft von Trainer Edward Brouwer kürzlich nichts zu holen – 75:78 (31:48).
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Von Daniel Cottäus

Nach drei Saisonspielen stehen die Bezirksoberliga-Basketballer des SC Wildeshausen noch immer ohne Sieg da. Auch beim Mit-Aufsteiger SV Ofenerdiek gab es für die Mannschaft von Trainer Edward Brouwer kürzlich nichts zu holen – 75:78 (31:48). Von einem Fehlstart will der Coach allerdings nichts wissen: „Wir haben bisher nur auswärts gespielt und mussten bereits gegen zwei Titelanwärter antreten. Ich bin mir sicher, dass wir in dieser Liga mithalten können.“

Hatte Wildeshausen in den ersten beiden Duellen gegen den Oldenburger TB III (72:83) und den TuS Petersfehn (71:93) noch relativ klare Niederlagen kassiert, ging es in Ofenerdiek schon enger zu. Das Problem der Gäste: Aufgrund von großer Personalnot konnten sie nur mit neun Akteuren nach Oldenburg reisen – darunter der reaktivierte Philipp Kremin, Jugendspieler Janik Düßmann und der 57-jährige Co-Trainer Gerrit Finke. „Wir haben versucht, das Spiel zu verlegen, aber der Staffelleiter hat da nicht mitgemacht“, sagt Brouwer, der in Ofenerdiek ebenfalls nicht mit dabei war.

Trotzdem schafften es die Gäste, die Partie lange Zeit ausgeglichen zu gestalten. Nach dem ersten Viertel lag Wildeshausen noch mit 23:21 vorn, musste dann aber nach und nach der großen Personalnot Tribut zollen. Ofenerdiek führte zur Pause komfortabel mit 48:31 und nach dem dritten Viertel mit 65:51. Im Schlussabschnitt kämpften sich die Gäste dann bis auf drei Punkte heran. „Wenn wir mehr als nur einen Center zur Verfügung gehabt hätten“, betonte Edward Brouwer, „dann hätten wir das Spiel auch gewonnen“.

Gegen Ofenerdiek stand Wildeshausen in Alexander Grote, der am Ende auf 13 Punkte kam, in der Tat nur ein Center zur Verfügung. Lars Löwensen, Mark Weber und Arne Tschöpe waren allesamt aus beruflichen Gründen ausgefallen. Ein Problem, das sich, so scheint es jedenfalls momentan, wie ein roter Faden durch die Saison des Aufsteigers ziehen könnte.

Lediglich einmal in der Woche kommen die Wildeshauser zum Training zusammen, mehr ist zeitlich einfach nicht drin. „Da ist es doch klar, dass wir gegen viele Mannschaften Probleme bekommen“, erklärt Brouwer. Zudem fallen wichtige Spieler schon seit längerer Zeit aus. Rudi Finke etwa plagt sich mit einer Schulterverletzung, die er sich im April zuzog, als er bei den Fußballern des VfL Wildeshausen III aushalf. Zwar trainiert der Routinier schon wieder mit der Mannschaft, „für ein Spiel wird es in diesem Jahr aber wohl nicht mehr reichen“, glaubt Brouwer, dem im Pascal Pavel (Muskelfaserriss) ein weiterer Leistungsträger fehlt.

Am kommenden Sonnabend steht für den SC Wildeshausen nun das erste Heimspiel der Saison an. Ab 18.45 Uhr ist der bisher ungeschlagene Tabellenzweite SC Blau-Weiß Merzen in der Sporthalle der Wallschule zu Gast.

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