BSV Rehden lässt Ball und Neubruchhausen laufen – 13:0

Neubruchhausen. Für die Verantwortlichen des Fußball-Kreisligisten TSV Neubruchhausen begann der Tag des Freundschaftsspiels gegen den Regionalligisten BSV Rehden anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens recht stressig. Aufgrund des Ausfalls zweier Flutlichter musste schnell Ersatz her. Doch auch mit vollständiger Beleuchtung siegte Rehden vor 140 Besuchern leicht und locker mit 13:0 (5:0).
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Von Sven Hermann

Neubruchhausen. Für die Verantwortlichen des Fußball-Kreisligisten TSV Neubruchhausen begann der Tag des Freundschaftsspiels gegen den Regionalligisten BSV Rehden anlässlich des 100-jährigen Vereinsbestehens recht stressig. Aufgrund des Ausfalls zweier Flutlichter musste schnell Ersatz her. Doch auch mit vollständiger Beleuchtung siegte Rehden vor 140 Besuchern leicht und locker mit 13:0 (5:0).

Am Vorabend versagten urplötzlich die Lichter. "Unser ortsansässiger Elektriker sauste am Spieltag nach Hannover, um zwei Ersatzleuchtstoffröhren zu besorgen. Dazu stellte ein Malermeister aus dem Ort einen Steiger bereit, um den Austausch in luftiger Höhe vorzunehmen. Bei so einem Spiel packt eben jeder mit an" freute sich der TSV-Vorsitzende Werner Wisloh über die spontane Hilfe.

Zwölf Minuten lang gelang es den Gastgebern, ihren Kasten sauber zu halten. Einen Abschlag von Neubruchhausens Schlussmann Andre Weiland fing Florian Stütz ab. Dieser passte auf Erdal Ölge, welcher den in der Mitte lauernden Osei Yaw Kwarteng bediente. Der wiederum ließ Weiland keine Chance. Drei Minuten später verwandelte Ölge einen Strafstoß sicher. Dann klärte Weiland klasse bei einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Kwarteng (19.). Beim platzierten Freistoß von Ölge war Weiland erneut auf dem Posten und tauchte reaktionsschnell ins Eck (30.). Beim Abstauber von Ölge war der 37-Jährige dann wieder machtlos (36.).

Das Eintrittsgeld allemal wert war Ölges dritter Torerfolg. Aus über 20 Metern schlug dessen Schuss im linken Winkel ein (38.) – zweifelsohne das schönste Tor des Tages. Kwarteng und Stütz scheiterten danach jeweils am Pfosten (41./43.), doch Kwarteng gelang noch vor dem Seitenwechsel sein zweiter Treffer (45.).

Die Rehdener wechselten in der Pause fast komplett durch und schickten nun ihre vermeintliche Bestbesetzung ins Rennen. Alexander Neumann machte das halbe Dutzend voll (56.). Nach Eckball von Viktor Pekrul traf eine Minute später Francis Banecki. Neumann und Paul Kosenkow schraubten das Resultat weiter in die Höhe (61./62.). Es folgte etwas Besonderes: der erste und einzige Neubruchhauser Torschuss. Ein Freistoß von Gastspieler Rico Volkmann, der ebenso wie Nico Timme und Rene Vogel das einstige Team verstärkte, zwang Rehdens Keeper Christian Ceglarek zum Eingreifen (63.). Dann traf Neumann ins rechte Eck (64.), Kosenkow mit einem Doppelpack (67./78.) und Neumann (88.) erhöhten schließlich auf 0:13.

"Die Begegnung war stets fair. Nach dem Spielausfall gegen den FC Oberneuland konnten wir uns auf die schwere Aufgabe beim Hamburger SV II am kommenden Wochenende einstimmen", lautete das Fazit des Rehdener Coaches Predrag Uzelac. Trotz der deftigen Pleite war es auch für die Heimelf ein Vergnügen. "Meinen Jungs hat es Spaß gemacht. Rehden spielt schon einen guten und schnellen Fußball", sagte TSV-Trainer Andreas Scharf. Schlussmann Andre Weiland, der ein größeres Debakel verhinderte, meinte: "Zwei oder drei Bälle hätte ich auch noch halten können."

Für den TSV Neubruchhausen kamen zum Einsatz: Weiland – Emshoff, E. Struß, Jirgalke, Löhmann, T. Timme, Tebelmann, Volkmann, Nolte, O. Klussmann, Albers, N. Timme, Wisloh, Dannemann, Aselmann, Vogel.

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