Sportschnack

Büse im Dschungel, Rutenberg wieder auf dem Spielfeld

Auf und neben den Sportplätzen ist in Bremen-Nord und dem niedersächsischen Umland neben dem obligatorischen Spielbetrieb wieder einiges passiert
20.11.2019, 16:11
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Büse im Dschungel, Rutenberg wieder auf dem Spielfeld

Will den SVL unterstützen: der verletzte Tobias Lange (Mitte).

Christian Kosak

Berlin war für die Turnschwimmer aus Bremen-Nord eine Reise wert: Nach einem erfolgreichen Wettkampftag hatten die 48 Aktiven des Turnkreises beim Einladungsschwimmen der Berliner Turnerschaft gegen vier starke Vereinsteams aus der Bundeshauptstadt den Pokal in der Gesamtwertung gewonnen. Allein 47 erste Plätze schlugen für die Nordbremer zu Buche. Unübertroffen waren sie dabei im Wettbewerb der Familienstaffeln. Aber nicht nur sportlich bereitete Berlin Freude. Denn das Beiprogramm der Gastgeber bot Leckerbissen der besonderen Art. Nach dem Grillen mit den seit langer Zeit befreundeten Berlinern stand tags darauf der Besuch in einer Schokoladenfabik (Ritter Sport) auf dem Programm. „Dort durfte jeder seine eigene Schokolade kreieren“, berichtete Melanie Schedemann von den Nordbremer Turnschwimmern. ⇒LAN

Tobias Lange hat für den Fußball-Landesligisten SV Lemwerder nur in den ersten Saisonspielen auf dem Spielfeld gestanden. Knieprobleme zwangen den torgefährlichen Außenbahnspieler fortan zum Zuschauen. Wann und ob er in dieser Saison für das sieglose Schlusslicht noch einmal auflaufen kann, ist fraglich. Nachdem er am Wochenende auf dem Kunstrasenplatz am SFZ Lemwerder noch Augenzeuge der 0:7-Niederlage gegen den Tabellenführer OSC Bremerhaven gewesen war, stand für ihn Montag eine Operation wegen eines Knorpelschadens auf dem Programm. Sobald es gesundheitlich wieder geht, will er wieder dicht dran sein an der Mannschaft und Neu-Trainer Fabian Wilshusen, der nach der Trennung von Edu Yakan am 1. Dezember die Verantwortung übernimmt, und dem Ex-Trainer und neuen Sportlichen Leiter Norman Stamer hilfreich zur Seite stehen. ⇒PJ

Hans-Jürgen Büse von der HSG Schwanewede/Neuenkirchen wird wieder vom Reisefieber gepackt. Vom 29. November bis zum 11. Dezember hält sich der 65-Jährige in Costa Rica auf. Dabei wird der Athlet auch am 1. Dezember in der Hauptstadt San José bei einer Lauf-Veranstaltung an einem Halbmarathon teilnehmen. Geplant ist bei der zweiwöchigen Rundfahrt mit dem Aufenthalt in mehreren Hotels auch der Start bei einem Dschungel-Lauf am 7. Dezember. Dafür ist aber eine bestimmte Ausrüstung erforderlich. „Ich weiß noch nicht, ob ich mir die geforderten Sachen alle zulegen werde oder ob ich die 13 Kilometer durch den Urwald auch so bestreiten kann“, sagte Hans-Jürgen Büse. Für den weitgereisten Senioren ist es die erste Reise nach Mittelamerika. Der Hinflug führt ihn in 22 Stunden von Frankfurt über Toronto nach San José. ⇒KH

Nachdem Jörg Rutenberg ein paar Tage zuvor noch als Spieler für den SV Grambke-Oslebshausen III in der Handball-Bremenliga im Einsatz gewesen ist, trifft der Coach der zweiten SVGO-Formation an diesem Freitag um 20.30 Uhr im vereinsinternen Derby in der Sporthalle an der Sperberstraße in Oslebshausen auf die dritte Vertretung als Gegner. „Das ist schon eine sehr komische Konstellation“, räumt Rutenberg ein. Er sei beim 25:25-Remis des SVGO III beim Nachbarn HSG Vegesack-Hammersbeck aber nur ausnahmsweise mal eingesprungen. „Eigentlich bin ich mit dem Thema Spieler bereits durch. Ich habe nur wegen der schwierigen Personallage ausgeholfen“, betont Jörg Rutenberg, der dem Spiel mit zehn Toren auch gleich mal seinen Stempel aufdrückte. ⇒KH

Jörg Rutenberg und sein Vater Georg sowie Torsten Humann von den Handballern des SV Grambke-Oslebshausen sind dafür verantwortlich, dass die sanierte Sporthalle an der Alwin-Lonke-Straße wettkampfgerecht ausgestattet wurde. Das Trio packte den Zeitnehmertisch, Stühle und Bänke aus einem Gerätelager der Sportanlage „Im Föhrenbrok“ auf einen Hänger und karrte alles per Trecker in die wiedereröffnete Sportstätte.

14 Landesverbände nutzen zurzeit das Programm „nuLiga“ zur Verwaltung ihres Spielbetriebs, darunter auch der Bremer und der niedersächsische Handballverband. Damit wird der Spielbetrieb von über 12 000 Mannschaften, also mehr als die Hälfte Deutschlands, den auch viele Spieler und Sportinteressierte darüber verfolgen, verwaltet. Vertreter der Landesverbände gingen kürzlich in Berlin für drei Tage in Klausur, um die nächsten Entwicklungsfortschritte zu definieren. In Vorbereitung sind demnach unter anderem die Entwicklung einer Schnittstelle zur Kalendersynchronisation mit privaten, elektronischen Kalendern (über iCal) und die Darstellung von Bildern der elektronischen Spielausweise im Offline-Betrieb. Außerdem soll es im Laufe des kommenden Jahres die Möglichkeit geben, in der Software nicht nur die Pflichtspiele, sondern auch Turniere und Freundschaftsspiele abzubilden. ⇒ELO

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