Rückkehrer Mirko Jankowski sorgt beim 2:7 mit Hattrick schnell für klare Verhältnisse / Heute in Brinkum Burg ein Spielball des Bremer SV

Einen rabenschwarzen Abend erwischte der 1. FC Burg in der Fußball-Bremen-Liga gegen den Tabellenzweiten Bremer SV. Die bezeichnenderweise in schwarz-grünen Trikots aufgelaufenen Platzherren gerieten bereits nach rund 50 Sekunden in Rückstand, sahen fortan keinen Stich und unterlagen am Ende deutlich mit 2:7 (1:4).
18.05.2012, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Von Marc Gogol

Einen rabenschwarzen Abend erwischte der 1. FC Burg in der Fußball-Bremen-Liga gegen den Tabellenzweiten Bremer SV. Die bezeichnenderweise in schwarz-grünen Trikots aufgelaufenen Platzherren gerieten bereits nach rund 50 Sekunden in Rückstand, sahen fortan keinen Stich und unterlagen am Ende deutlich mit 2:7 (1:4).

Burg. Der Bremer SV hatte Anstoß. Der 1. FC Burg war also auf Balleroberung bedacht in dieser ersten Minute im Fußball-Bremen-Liga-Spiel des Tabellenvorletzten gegen den potenziellen Vizemeister. Doch dazu kam es gar nicht erst, die Gäste verwandelten gleich ihren ersten Angriff zur 1:0-Führung. Der nach langer verletzungsbedingter Leidenszeit auf den Fußballplatz zurückgekehrte Mirko Jankowski stand am langen Eck völlig ungedeckt und vollstreckte per Volleyabnahme. Damit waren die Weichen in einem ungleichen Duell gestellt, es endete mit einem 7:2 (4:1)-Erfolg des Bremer SV.

Den ersten Torschuss auf das Gehäuse des BSV gab Burgs Bekim Murati in der 34. Minute ab – er ging deutlich vorbei. Zu diesem Zeitpunkt hatten die gut 100 Zuschauer schon drei weitere Treffer der Gäste erlebt. Mirko Jankowski machte mal eben einen Hattrick, weil er in der 22. Minute einen Freistoß direkt verwandelte und zwei Zeigerumdrehungen später erneut goldrichtig stand. BSV-Torjäger Iman Bi-Ria erhöhte nach einer halben Stunde auf 4:0.

Denis Schumann war es zu verdanken, dass die Gastgeber wenigstens noch zum Anschlusstreffer kamen, als er einen Ball mit dem Außenrist aus kurzer Entfernung ins Toreck beförderte (41.). In den wenigen Minuten danach bis zum Halbzeitpfiff spielten die Hausherren gut mit und kamen noch zu Möglichkeiten durch Bekim Murati und Ercan Yilmaz, die jedoch beide das Tor verfehlten.

Zur Pause musste FCB-Trainer Björn Reschke Kapitän Mirco Boltjes in der Kabine lassen, dieser hatte einen Schlag auf das Knie bekommen. Dennoch bäumten sich die Platzherren noch mal auf, kassierten aber schon nach fünf gespielten Minuten einen erneuten Rückschlag (1:5, Jan Friehe). "Danach hatten wir noch einen guten Spielzug, als ein Diagonalpass von Bekim Murati den nach einer Stunde für Ercan Yilmaz eingewechselten Hendrik Schröder am langen Pfosten erreichte, der zum zwischenzeitlichen 2:6 einnetzte", schilderte Björn Reschke das einzige Highlight für seine Mannschaft im zweiten Durchgang. Mike Behrens (60.) und erneut Iman Bi-Ria (87.) hießen die weiteren Torschützen für den Bremer SV.

"Das 0:1 war der Genickbruch", analysierte Björn Reschke treffend. "Danach waren wir in keinsterweise entsprechend eingestellt und eng genug am Mann. Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung." Eine Chance, es besser zu machen, besteht für die Burger bereits heute um 19 Uhr beim Brinkumer SV. Kein leichtes Unterfangen, schließlich müssen die Nordbremer damit zwei Partien binnen 48 Stunden bestreiten und zudem um den Einsatz ihres Mannschaftskapitäns Mirco Boltjes bangen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+