40. Super-Cup des VfL Ohlenstedt Cengiz setzt den Schlusspunkt

SV Komet Pennigbüttel heißt der Sieger beim 40. Super-Cup des VfL Ohlenstedt. 6:4 (1:1, 0:1) n.E. gewinnt das Team von Neu-Trainer Malte Jaskosch gegen den 1. FC Burg.
14.07.2019, 21:00
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Von Reiner Tienken

Ohlenstedt. Mit dem 6:4 (1:1, 0:1)-Finalsieg nach Elfmeterschießen gegen den 1. FC Burg füllte der Fußball-Bezirksligist SV Komet Pennigbüttel seine Mannschaftskasse beim 40. Super-Cup des VfL Ohlenstedt um 300 Euro auf. „Es war ein super-tolles Finale“, würdigte der Vereinsvorsitzende Michael Baudach bei der Siegerehrung das Engagement der Akteure. Der SV Blau-Weiß Bornreihe II kanzelte den VSK Osterholz-Scharmbeck II im kleinen Finale mit 7:1 ab.

SV Blau-Weiß Bornreihe II – VSK Osterholz-Scharmbeck II 7:1 (4:1): Marvin Witte drückte dem Spiel um Platz drei klar seinen Stempel auf. Den linken Außenbahnspieler bekam die VSK-Reserve über 90 Minuten kaum in den Griff. Drei Tore und eine Vorlage steuerte Marvin Witte zum Kantersieg der Blau-Weißen bei. Kurz vor dem Abpfiff vergab der Bornreiher sogar noch überhastet eine Großchance (89.): „Da hat die letzte Kraft gefehlt“, bekannte Marvin Witte.

Der Bornreiher profitierte beim Schützenfest des SV zugleich von der Kompaktheit der Blau-Weißen. „Eine starke Teamleistung“, bescheinigte Matchwinner Marvin Witte seiner Formation. Jelto Gerken gelang mit einem an David Wegner verursachten Foulelfmeter der VSK-Ehrentreffer. Schiedsrichter Helmut Schneeloch (TV Axstedt) hatte ein Einsehen mit den klar unterlegenen Kreisstädtern, pfiff das Duell vorzeitig nach 88:53 Minuten ab. Der Kantersieg stockte die Mannschaftskasse des SV Blau-Weiß Bornreihe II um 100 Euro auf.

SV Komet Pennigbüttel – 1. FC Burg 6:4 (1:1, 0:1) n.E.: Auf Augenhöhe begegneten sich die beiden Bezirksligisten am Tag des 68. Geburtstags von Komet-Mannschaftsbetreuer Manfred Bullwinkel. René Thiel gab der Partie eine Wende. Der Komet-Zentralverteidiger zweifelte zwischendurch leicht an seinen Qualitäten bei den ruhenden Bällen. Einen Freistoß setzte Thiel meilenweit übers Tor. Davon ließ sich der Routinier aber nicht beirren: Mit einem 23-Meter-Freistoßtor – FCB-Torwart Bastian Sanders hatte die Hände noch am Ball – rettete Thiel die Lila-Weißen ins Elfmeterschießen. Benett Heimer hatte den 1. FC Burg zuvor nach Vorarbeit von Denis Schumann mit einem platzierten Abschluss ins lange Eck mit 1:0 in Führung gebracht (35.).

Komet-Keeper Philip Böttjer hatte davor per Glanztat nach Abschluss des Ex-Lilienthalers Luca Apmann zunächst noch einen Rückstand seiner Elf vereitelt (9.). Die Pennigbütteler Tim Weinmann (16.) und Rafael Monsees (78.) warteten noch mit einem Pfostentreffer auf. Tim Weinmann hatte Torwart Bastian Sanders bereits ausgespielt, ehe der Winkel für den Angreifer etwas spitz wurde. Beiden Teams fehlten mehrere Stammkräfte. Beim 1. FC Burg, der ohne Trainer Sascha Steinbusch (Urlaub) und Co-Trainer Kai Stegemann (Arbeit) antrat, mischten mangels Auswahl mit Engin Durak und Dennis Huhn sogar Akteure aus dem Reserveteam mit.

„Dafür, dass wir ein bisschen dezimiert waren, haben wir es echt gut gemacht“, bilanzierte FCB-Kapitän Denis Schumann. Luca Apmann erlaubte sich beim notwendig gewordenen Elfmeterschießen den einzigen Fehlschuss, bugsierte den Ball über die Latte. Murat Cengiz machte mit dem 6:4 den Komet-Turniersieg perfekt. „In der ersten Halbzeit war wenig Begeisterung in unserem Spiel. In der zweiten Halbzeit haben wir eine Leistungssteigerung reingebracht und nicht unverdient gewonnen“, resümierte Komet-Coach Malte Jaskosch.

Zufrieden war auch der Ausrichter. „Trotz der Komplikationen mit den Absagen ist es eine gute Jubiläumswoche gewesen“, fasste Organisatorin Nadine Mehrbach vom VfL Ohlenstedt zusammen.

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