Ottersberg Christoph Drewes gelingt das goldene Tor

Stinstedt. Das goldene Tor durch den spielenden Co-Trainer Christoph Drewes hat dem TSV Ottersberg in der Fußball-Landesliga Lüneburg einen umkämpften 1:0 (0:0)-Sieg bei der SG Stinstedt gesichert.
19.09.2016, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Florian Kastens

Stinstedt. Das goldene Tor durch den spielenden Co-Trainer Christoph Drewes hat dem TSV Ottersberg in der Fußball-Landesliga Lüneburg einen umkämpften 1:0 (0:0)-Sieg bei der SG Stinstedt gesichert.

Es dauerte 45 Minuten, ehe die Gäste so richtig in Fahrt kamen. In der ersten Halbzeit boten beide Mannschaften fußballerische Magerkost. Früh waren die Gastgeber nah am Führungstreffer, als die Ottersberger den Ball vertändelten, Torhüter Leon Seeger aber im direkten Duell siegreich blieb und den Rückstand verhinderte. Bis zum Seitenwechsel passierte dann aber nicht mehr viel. Vieles blieb Stückwerk und spielte sich zwischen den Strafräumen beider Teams ab. Das sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern.

Die Gäste kamen viel besser und deutlich entschlossener aus der Kabine. „Die Jungs haben sich endlich mehr zugetraut und wirklich ordentlichen Fußball gespielt“, freute sich Ottersbergs Trainer Jan Fitschen. Direkt nach Wiederanpfiff hatte Nisar Atris bereits die große Chance zum 1:0. Er scheiterte jedoch zunächst am gegnerischen Torhüter und setzte den Nachschuss an den Pfosten des Stinstedter Gehäuses (47.). Kurze Zeit später war es dann aber soweit. Einen Eckball der Wümmekicker wehrten die Platzherren zunächst noch ab, doch Ottersberg brachte den Ball noch einmal in den Strafraum, wo Christoph Drewes einen Gegenspieler aussteigen ließ und dann zur Führung vollendete (55.).

Anschließend verpassten es die Gäste gleich mehrfach, den zweiten Treffer nachzulegen und so eine frühzeitige Entscheidung zu erzwingen. Egal, ob Egzon Prcani (Pfosten) oder Lukas Klapp (Latte) – neben eigenem Unvermögen kam auch noch Pech hinzu. „Das war teilweise schon Chancenwucher, den wir da betrieben haben“, erklärte Fitschen kopfschüttelnd.

So blieb es bis in die Schlussphase hinein spannend. Die SG Stinstedt warf ihre großen Leute vorne rein und hoffte über Standardsituationen oder einfache langen Bällen zum Erfolg zu kommen. Doch der TSV Ottersberg ließ keinen Gegentreffer zu und gewann letztlich verdient mit 1:0. Jan Fitschen zog nach Spielschluss ein zufriedenes Fazit: „Solch ein Spiel muss man einfach auch mal dreckig nach Hause bringen. Ein 1:0 reicht“, betonte er. „Sehr erfreulich war, dass wir zu null spielen konnten. Für die gute zweite Halbzeit kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen.“

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